Ab jetzt wendet sich das Blatt – Mondfinsternis Jungfrau 03.03. & Neumond Fische 19.03.2026

Mit der letzten Sonnenfinsternis im Februar hat offiziell das Jahr des Feuerpferdes begonnen, und doch fühlt es sich für viele noch gar nicht nach Aufbruch oder feuriger Dynamik an. Der Grund dafür liegt in der außergewöhnlich starken Fische-Betonung im März. Diese geballte Energie lenkt den Fokus deutlich nach innen. Es geht weniger um äußere Durchsetzung, sondern mehr um innere Prozesse und das bewusste Loslassen alter Kapitel.

Bevor das Feuerpferd wirklich an Tempo gewinnt, führt uns der März noch einmal tief ins Wasser, und genau darin liegt seine Kraft. So können besonders die ersten drei Wochen des Monats noch teils von Müdigkeit, Sensibilität, einem Rückzugsbedürfnis oder dem Gefühl begleitet sein, dass sich etwas neu ordnen muss.

Dieses Gefühl bzw. den Wunsch nach Neuordnung …

… verstärkt auch der Vollmond mit der ihn begleitenden totalen Mondfinsternis, die uns am 3. März auf 13 Grad Jungfrau erwartet. Und da jede Finsternis nahe der Mondknotenachse stattfindet, wird die Schicksalsachse aktiviert, d.h. die Energien haben eine starke Hebelwirkung auf zukünftige Entwicklungen.

Diese totale Mondfinsternis wird bei uns in Europa nicht sichtbar sein, da sich der Mond zu dem Zeitpunkt unterhalb des Horizonts befindet. Die totale Phase der Mondfinsternis, wenn der Erdschatten den Mond komplett verdunkelt und ihm den rötlichen Schimmer verleiht, wird im Westen Nordamerikas, im Osten Russlands und Australiens zu bewundern sein.

Bemerkenswert ist zu dieser Mondfinsternis, …

… dass der Mond in der Jungfrau nahe dem absteigenden Mondknoten gewissermaßen „allein auf weiter Flur“ steht, während sich ihm gegenüber eine Planetenballung im Zeichen Fische befindet. Zu dieser Mondfinsternis sind es Mars, der aufsteigende Mondknoten, die Sonne, Merkur und Venus, die sich allesamt im Zeichen Fische versammeln. Zusätzlich stehen Neptun und Saturn in den Anfangsgraden des Widders und reihen sich energetisch an dieses Fische-Stellium an.

Damit bringt diese Mondfinsternis zwei Bereiche in deinem Horoskop in den Fokus: den Jungfrau-Bereich bei 13 Grad und den gegenüberliegenden Fische-Bereich. Zwischen diesen Lebensbereichen kann eine spürbare Spannung auftreten.

So magst du beispielweise in deinem Jungfrau-Haus …

… vielleicht Unsicherheit, Zweifel oder Sorgen wahrnehmen. Du merkst: Hier muss sich etwas ändern. Hier passt etwas nicht mehr. Gleichzeitig kannst du im gegenüberliegenden Fische-Haus und im Übergang zum Widder-Haus vernehmen, dass dort der energetische Schwerpunkt liegt, dass dort viel in Bewegung und in der Entwicklung ist – auch wenn du gewisse Ergebnisse noch nicht klar erkennen kannst. Sei okay damit, dass hier ein Prozess im Gang ist. Und vertraue darauf, dass hier ein Neustart vorbereitet wird – einer, der diese Lebensbereiche ins Gleichgewicht bringen möchte.

Mondfinsternisse tragen tendenziell die Energie des Loslassens und Abschließens in sich. Sie markieren emotionale Höhepunkte und zugleich innere Endpunkte. D.h. dort in deinem Horoskop, wo sich 13 Grad Jungfrau befinden, darfst du dich fragen:

Was bin ich bereit zu beenden? Was passt nicht mehr zu mir?
Welche Gewohnheit, welche Verpflichtung, welches Muster hat seinen Zweck erfüllt?

Die Jungfrau steht für unseren Alltag, unsere Routinen, …

… unsere Arbeitsweise, unsere Gesundheit, unseren allgemeinen Lifestyle. Sie möchte Effizienz. Sie möchte vereinfachen, strukturieren, Dinge überschaubar halten. Sie will sich in ihrem Alltag wohlfühlen und gesund bleiben. Wenn in diesem Lebensbereich Unzufriedenheit herrscht, sei es, dass du dich dort unwohl oder überfordert fühlst oder du merkst, dass deine Routinen dich eher auslaugen als stärken, dann schärft diese Finsternis dein Bewusstsein genau dort.

Sie zeigt dir deutlich, was zwar bisher „funktioniert“ hat, dir jetzt jedoch keine echte Kraft oder Zufriedenheit mehr schenkt. Ungesunde Gewohnheiten, Perfektionismus, übermäßige Selbstkritik oder Aufgaben, die nur noch aus Pflichtgefühl erfüllt werden, können jetzt an ihr Ende kommen. Es geht weniger um dramatische Umbrüche als um die ehrliche Erkenntnis, dass bestimmte Strukturen nicht mehr stimmig sind. Damit lädt dich die Jungfrau ein, in dem betreffenden Lebensbereich …

… eine neue Wahl zu treffen, damit es dir langfristig besser geht.

Gleichzeitig kann es jedoch sein, dass dem starken Bedürfnis nach neuen Lösungen und einer sinnvolleren Gestaltung des Alltags die verwirrende, erschöpfende Energie der Fische gegenübersteht. Die Fische-Energie kann sich wie ein Nebel anfühlen. Da können Gefühle oder auch Ahnungen intensiv sein, aber konkrete Richtungen oder konkrete Lösungen können eher unscharf erscheinen. Genau das kann zeitweise Unsicherheit und Orientierungslosigkeit aufkommen lassen.

Da Mondfinsternisse Emotionen verstärken können, ist es wichtig, jetzt nicht alles sofort ordnen oder perfekt lösen zu wollen, sondern Veränderungen als Prozess zu verstehen und flexibel zu bleiben. Flexibilität und eine gute Selbstfürsorge sind entscheidend.

Zudem gibt es zu dieser Mondfinsternis eine weitere Besonderheit:

Der Herrscher dieser Mondfinsternis in Jungfrau ist Merkur – und Merkur ist während dieser Finsternis rückläufig in den Fischen. Das bringt zusätzlich Verzögerungen, Umwege oder auch Korrekturen. Da müssen wir möglicherweise alte Aufgaben, alte Arbeitsprojekte wieder aufnehmen, uns den Dingen widmen, die liegen geblieben sind, oder generell neue Wege finden und Dinge anders strukturieren, um langfristig erfolgreicher zu sein.

Merkur wird bis 20. März auf 8 Grad Fische zurücklaufen. Am 21. März, wenn er wieder direktläufig wird, bildet er eine Konjunktion mit dem aufsteigenden Mondknoten in den Fischen – und das ist bedeutend, denn genau hier wird uns Merkur eine neue, wichtige Botschaft liefern. D.h. es ist kein Zufall, dass uns Merkur während seiner Rückläufigkeit in den ersten drei Wochen des Monats zum Rückblick, Innehalten oder möglichen Korrekturen auffordert.

Merkur – der Hermes unter den Planeten – ist dabei, etwas auszutüfteln.

Er führt uns zurück zu alten Entscheidungen, vergangenen Ideen, alten Aufgaben oder auch zu früheren Kontakten, damit wir hier etwas neu erkennen und uns dank dieser neuen Perspektive neue Lösungen erarbeiten können.

Dies unterstützen auch die harmonischen Aspekte von Merkur und Venus zu Uranus sowie von Pluto zu Saturn. Damit können sich unerwartete Wendungen und Lösungen zeigen. Auch können neue Perspektiven oder Entscheidungen an Tiefe, Ernsthaftigkeit und Wahrhaftigkeit gewinnen.

Was jetzt korrigiert wird, geschieht nicht oberflächlich, sondern grundlegend.

Hinzu kommt, dass alle Planeten in den Fischen von Neptun regiert werden, und Neptun selbst sich im Zeichen Widder in einer sogenannten Rezeption mit Mars in den Fischen befindet. Mars in den Fischen ist ein intuitiver, sensibler Mars. Er handelt und entscheidet aus einem inneren Gespür heraus. Und da Mars in Spannung zu Uranus im Stier steht, können Vorahnungen und spontane Impulse wie aus dem Nichts auftauchen, die uns dazu verhelfen, alte Muster zu durchbrechen und uns von alten Fesseln zu lösen.

Diese Mondfinsternis fördert Antworten auf folgende Fragen: Wie bereitest du den Neustart vor, der ab April mit der zunehmenden Widder-Energie Gestalt annehmen wird? Welche Schritte sind dafür nötig? Was kannst du jetzt konkret tun? Die Antworten, die da kommen, werden eher intuitiv und emotional getragen sein, vielleicht auch über Träume oder ein plötzliches inneres Wissen, das dir signalisiert, was du zu tun hast.

Was dich jetzt oder auch schon länger unzufrieden stimmt, …

… muss jetzt grundlegend und abschließend geklärt werden. Und wenn du im Jungfrau-Haus eine neue Entscheidung triffst, sei dir dessen bewusst, dass dies auch automatisch den Fische-Bereich mit beeinflussen kann. Du könntest erkennen, wo du dich aufgeopfert hast. Vielleicht hast du mehr gearbeitet als gelebt. Vielleicht hast du deine Bedürfnisse nach Glück zurückgestellt.

Jetzt erreicht dich mit der starken Fische-Energie ein Wendepunkt getragen von dem Gefühl, dass es so nicht mehr weitergehen kann. Dies kann befreiend sein, wenn du akzeptierst, dass Veränderung nötig ist, oder auch herausfordernd sein, wenn du in der Opferrolle verharrst. Der Weg zu dem Leben, das du dir wünschst, …

… beginnt mit ehrlicher Selbsterkenntnis.

Für mich ist diese Mondfinsternis auch bedeutsam, denn sie löst meinen Mond in Jungfrau aus, und zwar im 4. Haus – das wir mit unserem Zuhause, mit Familie, unseren Wurzeln und unserer inneren Heimat verbinden. So bin auch ich gespannt, welche inneren Wahrheiten ausgelöst durch diese Mondfinsternis ans Licht treten werden und welche neue Ausrichtung sich in meinem persönlichen Feld entfalten möchte.

Gerade wenn es um das 4. Haus geht, da erinnere ich mich, dass ich jetzt schon seit einiger Zeit dabei bin, hier auf Teneriffa, einige notarielle Dinge zu klären, die in Verbindung mit meiner Wohnung stehen. Es kam jedoch immer wieder zu Verzögerungen, immer wieder hatte ich das Gefühl, dass Leben legt mir einfach Steine in den Weg, so dass es sehr schwierig war, zu einer Klärung zu finden. Jetzt jedoch spüre ich, dass in dieser Thematik der Stein ins Rollen kommen wird, und das beflügelt auch mich oder schenkt mir einfach Hoffnung, dass ich zu einer Lösung kommen werde, auf die ich schon lange warte.

Wenige Tage nach der Mondfinsternis …

… tritt Venus am 6. März in den Widder ein. Zusammen mit der Konjunktion von Sonne und Merkur am 7. März und dem harmonischen Aspekt von Merkur und Jupiter am 8. März können diese Transite wie ein gedanklicher Neustart wirken.

Merkur gleicht hier einem inneren Archivar: Er geht Vergangenes durch, sortiert Erfahrungen und filtert wertvolle Erkenntnisse heraus. Und wenn Venus am 9. März im Widder im unterstützenden Winkel zu Pluto im Wassermann steht, können alte Pläne neue Kraft gewinnen. Vielleicht erkennst du, dass eine frühere Vision nicht gescheitert ist – sondern einfach ihrer Zeit voraus war und jetzt eine zweite Chance verdient.

Ein bedeutender Moment folgt am 10. März, …

… wenn Jupiter im Krebs nach vier Monaten Rückläufigkeit wieder direktläufig wird. In den vergangenen Monaten standen innere Prozesse im Vordergrund. Der rückläufige Jupiter kann vergangene Erfahrungen in dir wachgerufen haben – besonders im familiären oder häuslichen Kontext. Vielleicht hast du in den letzten Monaten verstärkt über Themen von Geborgenheit und Zugehörigkeit nachgedacht. Vielleicht sind Erinnerungen aus der Vergangenheit aufgetaucht. Vielleicht hast du dich gefragt, wo du dich wirklich sicher fühlst – und wo nicht.

So ging es in den vergangenen Monaten vor allem darum, das eigene Fundament zu verstehen und zu erkennen, wo echte Geborgenheit und Zugehörigkeit entsteht – und wo wir diese eher vermissen. Jupiter im Krebs mag uns verdeutlicht haben, dass wahres Wachstum nur dort entsteht, …

… wo wir uns auch innerlich gehalten fühlen.

Vielleicht hat er dich erkennen lassen, dass du dich nur weiterentwickeln kannst, wenn deine emotionale Basis stabil ist. Und indem er dich dazu aufgefordert hat, deine Gefühle und Bedürfnisse zu ehren, kannst du dich jetzt, wo Jupiter direktläufig wird, für neue Möglichkeiten öffnen.

Mit der Direktläufigkeit am 10. März geschieht kein plötzlicher Durchbruch, sondern eine sanfte Neuorientierung. Du beginnst zu spüren, dass deine innere Arbeit der letzten Monate nicht umsonst war, dass sich etwas in dir geweitet hat, und dass da jetzt mehr Verständnis, mehr Mitgefühl dir selbst gegenüber und auch mehr Vertrauen ist.

Dieses Vertrauen ist es, das dich in die nächsten Monate tragen wird.

Vielleicht reift jetzt eine neue Vision in dir, wie du künftig leben möchtest – mit mehr Zugehörigkeit, mehr Echtheit, mehr emotionaler Sicherheit. Vielleicht hast du auch den Wunsch, familiäre Themen zu klären oder deine häusliche Situation zu verändern. Nutze diese Zeit jetzt, um vor allem deine emotionale Basis, dein inneres Zuhause zu stärken. Wenn dein inneres Zuhause stabil ist, öffnen sich neue Türen fast von selbst. So erinnert uns Jupiter alle daran, dass Wachstum aus emotionaler Sicherheit entsteht – und aus dem Vertrauen, dass das, was unser Herz bewegt, uns in die richtige Richtung führen wird.

Wenige Tage nach Jupiters Direktläufigkeit steuern wir auf den Neumond im Zeichen Fische am 19. März zu. Dieser findet in den Endgraden der Fische, genauer gesagt auf 28 Grad Fische statt, und aktiviert jenen Bereich in deinem Horoskop, wo sich der Übergang von den Fischen zum Widder befindet.

Damit führt uns dieser Neumond an einen sensiblen Übergangspunkt.

Es ist der letzte Neumond vor dem astrologischen Neujahr und trägt die Qualität eines inneren Abschlusses in sich. Obwohl das Feuer des bevorstehenden Widder-Beginns langsam spürbar ist, dominiert noch einmal das Wasser: Statt vorschnell zu handeln, dürfen wir ruhig und besonnen vorgehen.

Merkur noch rückläufig in den Fischen und seine Konjunktion mit dem aufsteigenden Mondknoten auf 8 Grad Fische, zeigt uns, dass in dem betreffenden Lebensbereich innerlich etwas gereift ist. Da kann eine leise, aber bedeutsame Neuausrichtung deines inneren Kompasses entstehen. Diese Einsichten treten nicht laut in Erscheinung, …

… doch sie können schicksalhafte Wirkung entfalten.

Überhaupt wirkt dieser Neumond eher subtil. Seine Botschaften können sich über Gefühle, Träume und intuitive Eingebungen zeigen. Denn mit den Fischen ist unser Unterbewusstsein weit geöffnet, die Grenzen zwischen unserem rationalen Denken und unserem inneren Wissen scheinen durchlässiger als sonst. Darin liegt jedoch auch die Herausforderung der Fische-Energie: Sie kann uns inspirieren oder auch verwirren, sie kann uns heilen oder auch in eine Illusion führen.

Sie kann uns auch zeigen, dass nicht jede Sehnsucht sofortige Umsetzung verlangt, und dass nicht jede Emotion eine endgültige Wahrheit in sich trägt. Erdung ist daher essenziell – es geht darum, still zu werden und bewusst wahrzunehmen, …

… anstatt uns von jeder inneren Welle sofort mitreißen zu lassen.

Die Nähe der Sonne zu Neptun und Saturn verbindet zu diesem Neumond Vision mit Realitätssinn. So dürfen wir uns jetzt und auch in den Tagen nach dem Neumond weniger von erhöhten Erwartungen leiten lassen. Denn immer dann, wenn die Sonne auf Saturn trifft, was am 24. März gradgenau der Fall sein wird, werden unsere Vorhaben auf ihre Tragfähigkeit geprüft.

Es ist ein kraftvoller Zeitpunkt, um Verantwortung für den eigenen Weg zu übernehmen und einen Neubeginn nicht nur zu erwünschen, sondern bewusst zu verkörpern. Es kann der Wunsch entstehen, einer tiefen Sehnsucht konkrete Form zu geben. Mars in den Fischen unterstützt uns dabei mit einer stillen Entschlossenheit.

Er lässt Entscheidungen aus einer inneren Stimmigkeit reifen, nicht aus Druck.

Gleichzeitig erzeugt die Spannung zwischen Venus im Widder und Jupiter im Krebs ein Thema zwischen Eigenständigkeit und emotionaler Sicherheit. Der Wunsch mutigen Schrittes voranzuschreiten, so auch der Wunsch nach schnellen Lösungen, nach mehr Unabhängigkeit, oder Dinge im Alleingang machen zu wollen, trifft auf das Bedürfnis nach Verbundenheit und Geborgenheit.

Passend zu dem, was ich zuvor bereits zum direktläufigen Jupiter erwähnt habe, macht dieser Neumond nochmal mehr deutlich, dass jeder Neuanfang einen stabilen emotionalen Nährboden braucht. Wahres Wachstum, wahre Kraft und Freude entstehen …

… nicht aus Flucht oder Übertreibung, sondern aus emotionaler Klarheit.

Mit dem Eintritt der Sonne in den Widder am 20. März beginnt das astrologische Neujahr, und die Energie wandelt sich spürbar. Damit übernimmt auch Merkur als neuer Jahresherrscher das Zepter. Die introvertiertere Energie der letzten Wochen weicht jetzt immer mehr einem leisen Aufbruch.

Sobald Merkur ab 21. März wieder direktläufig wird, beginnt auch Saturn sich langsam von Neptun zu distanzieren. Und das ist gut, denn damit gewinnt Saturn an Stärke. Damit können sich Gedanken und Vorhaben zunehmend klären, Gespräche können vorankommen, konkrete Schritte können greifbarer werden – …

… auf Basis der inneren Erkenntnisse der vergangenen Wochen.

Zum Ende des Monats hin unterstützt das Zusammenspiel von Saturn und Pluto nachhaltige Entwicklungen: Was jetzt aufgebaut wird, kann Bestand haben, wenn es auf Ehrlichkeit und innerer Wahrheit beruht. Mit dem Wechsel der Venus am 30. März in ihr Domizil, den Stier, kehren zunehmend mehr Ruhe, Erdung und Stabilität in Beziehungen und Wertefragen ein.

Insgesamt zeigt sich der März als entscheidender Übergangsmonat. Die starke Fische-Energie fordert unsere Hingabe, unser Vertrauen sowie innere Abschlüsse. Was jetzt still in uns reift, bildet das Fundament für den sichtbaren Neubeginn der kommenden Monate. Erst danach kann sich das Widder-Feuer in uns entfachen …

… und das Jahr des Feuerpferdes spürbar zu entfalten beginnen.

Im März ist seine Kraft noch gesammelt und ruhig, fast zurückhaltend. Gegen Ende des Monats beginnt das Feuerpferd schon ungeduldig mit den Hufen zu scharren, als würde es den Aufbruch erahnen. Ab April setzt es sich allmählich in Bewegung – erst im ruhigen Trab, doch mit jedem weiteren Schritt gewinnt es an Tempo, bis es dem Sommer entgegen kraftvoll in den Galopp übergeht.

Nachdem wir gesehen haben, welche Kräfte die Mondfinsternis in Jungfrau und die Fische-Energie im März in uns bewegen, wollen wir diese Impulse bewusst nutzen – und genau dafür eignet sich ein schamanisch inspiriertes Ritual, das dir helfen kann, Altes loszulassen, …

… Klarheit zu gewinnen und dein inneres Gleichgewicht zu stärken.

Wenn du schon länger meine Arbeit verfolgst, dann hast du vermutlich mitbekommen, dass ich mich der spirituellen Tradition der peruanischen Q’ero-Schamanen sehr verbunden fühle. Ihnen zufolge wird der Kosmos als lebendiges Beziehungsfeld verstanden. Alles steht in Ayni – im sogenannten heiligen Austausch.

Dabei trägt der Mond eine weibliche, nährende, zyklische Kraft, während eine Mondfinsternis – wie wir sie im März haben – als ein Moment gilt, in dem das Licht kurzzeitig in den Schatten tritt. Damit verbunden besagt eine andine Vorstellung:

Wenn der Mond verdunkelt wird, zeigt sich das, was im Verborgenen lag.

In der Tradition der Andenschamanen wird eine Finsternis jedoch nicht als Unglück, sondern als eine Einladung zur Neuordnung verstanden. Sie zeigt uns, was bisher verborgen war, was uns belastet oder uns Energie raubt, und bietet uns die Möglichkeit, Altes loszulassen, bevor Neues wachsen kann.

So möchte ich dich zu einem Ritual einladen, …

… das sich an der Weisheit der Andenschamanen orientiert. Es ist ein alltagstaugliches Ritual, das du zur Mondfinsternis oder auch später im Laufe des Monats praktizieren kannst.

Nimm dir dazu ein weißes Blatt Papier, eine kleine Schale mit Wasser, eine Kerze und eine Blume. Setze dich in Ruhe hin und schreibe einfach mal auf, welche Gewohnheiten, Rollen oder Pflichten dich erschöpfen, wo du nur funktionierst, anstatt lebendig zu sein, oder was in deinem Alltag, deiner aktuellen Lebenssituation nicht mehr stimmig ist. Sei dabei ehrlich zu dir – …

… denn die Energie der Jungfrau liebt Klarheit.

Wenn du alles aufgeschrieben hast, lege das Papier zunächst beiseite und nimm dir etwa eine Viertelstunde Zeit, um die Themen innerlich wirken zu lassen. Spüre bewusst, welche Gefühle, Gedanken oder Erinnerungen auftauchen, ohne sie sofort bewerten oder verändern zu wollen. Diese kurze Pause vertieft die Wirkung des Rituals und gibt deinem Unterbewusstsein Raum, die Erkenntnisse zu integrieren.

Anschließend würdige die Erkenntnisse: Bedanke dich bei dir selbst für die Mühe und für die Erfahrungen und Lehren, die dich weitergebracht haben. Du kannst auch Dankbarkeit an das Leben, die Erde, die Kräfte des Kosmos und die Wesenheiten der Natur ausdrücken – …

… all das, was dich begleitet und unterstützt hat.

Danach reiße das Papier in kleine Stücke und lege sie in die Schale mit dem Wasser. Das Wasser symbolisiert die heilende Energie der Fische: Es löst auf, klärt und reinigt, sodass du das Alte nicht länger tragen musst. Den Inhalt der Schale mit den aufgeweichten Papierstückchen kannst du anschließend zusammen mit der Blume als Dank der Erde übergeben.

Anschließend zünde die Kerze an und richte deinen Blick nach innen. Wähle eine klare, einfache Absicht für das Neue – nicht viele Vorsätze, sondern eine innere Entscheidung, die dich wirklich trägt. Das kann zum Beispiel sein: „Ich erlaube mir ab jetzt bewusst mehr Pausen“ oder „Ich spreche ab jetzt meine Wahrheit klarer aus“ oder „Ich ordne ab jetzt meinen Alltag neu“. Spüre, wie sich mit dieser Intention eine leise, aber stabile Richtung in deinem Inneren etabliert.

Dieses Ritual bereitet dich auf das astrologische Neujahr am 20. März vor.

Erst wenn wir das Alte gewürdigt und losgelassen haben, kann das Feuer des neuen astrologischen Jahres wirklich kraftvoll brennen. Genau darum geht es in diesem Ritual und auch in meinem AstroTipi-Kurs. Dieser reine Online-Selbsterfahrungskurs ist interessant für dich, wenn du deine Seelenlandkarte in der Tiefe erfassen und dich selbst besser kennenlernen möchtest, und wenn du die planetaren Kräfte in deinem Körper entdecken und das Wissen der Andenschamanen für deine Selbstheilung nutzen möchtest.

Bis zum astrologischen Neujahrsbeginn am 20. März 2026 erhältst du noch 20 % Ermäßigung auf den Kurs mit dem Promo-Code „ASTRO20“. Der März ist ein idealer Zeitpunkt, um tiefer einzutauchen, um dein inneres Zuhause zu stabilisieren und dein Feuerpferd gestärkt in den Aufbruch zu begleiten. Nähere Infos zum AstroTipi-Kurs findest du hier

Schau auch gerne in den Bereich „Präsenzseminare“, dort findest du möglicherweise das ein oder andere Seminarangebot, das dich ruft. Einen Überblick über mein Seminarprogramm 2026 findest du hier

Wünsche dir einen wundervollen März, möge sich all das klären, was dein Herz bewegt und dir den richtigen Weg weist.

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