Die Schwelle ins Neue: Voll-/Neumond in Krebs/Steinbock 03.01./18.01.2026
Grüße dich ganz herzlich zu diesem neuen Beitrag, in dem wir unseren Blick auf den ersten Monat des neuen Jahres werfen wollen.
Wie in meinem letzten YouTube-Beitrag erwähnt, werde ich in meinen künftigen Beiträgen, die im reinen Audioformat erscheinen, nach wie vor zu Beginn eines jeden Beitrags mit einem astrologischen Rahmen beginnen. D.h. in diesem ersten Teil beleuchte ich die wichtigsten Konstellationen des jeweiligen Monats, sodass du dir einen klaren Überblick über die vorherrschenden Zeitqualitäten und energetischen Strömungen verschaffen kannst, die uns im Monat begleiten und prägen werden.
Im Anschluss daran öffne ich den Raum für den schamanischen Kontext.
D.h. ich bette den astrologischen Rahmen in einen schamanischen Kontext ein und verbinde ihn mit Geschichten, Erfahrungen, praktischen Beispielen und Ritualen für dich zur inneren und äußeren Orientierung – damit die kosmischen Bewegungen nicht abstrakt bleiben, sondern im gelebten Alltag bewusster von dir erfahrbar werden.
Der Januar 2026 fühlt sich an wie das Überschreiten einer Schwelle – ein Übergang zwischen dem, was vertraut ist, und dem, was sich neu formen möchte. Gleich zu Beginn prägt eine starke Steinbock-Energie den Monat: Sonne, Venus und Mars stehen gebündelt in diesem Zeichen, und auch Merkur wechselt direkt zu Jahresbeginn in den Steinbock. Diese Konstellation bringt Fokus, Ernsthaftigkeit und den Wunsch mit sich, dem neuen Jahr Struktur, Richtung und Substanz zu geben. Es geht darum, Verantwortung zu übernehmen …
… und etwas aufzubauen, das langfristig trägt.
Gleichzeitig steht Merkur in Spannung zu Saturn und Neptun, was gerade in den letzten Tagen des alten Jahres und den ersten Tagen des neues Jahres für Unklarheit sorgen kann. So manche Entscheidungen fühlen sich vielleicht noch nicht ganz stimmig an, Informationen sind möglicherweise noch unvollständig, und auch so manche Abläufe verlaufen unter einem solchen Transit nicht immer wie geplant. Auch vermag dieser Transit falsche Narrative aufzudecken, die mit Blick auf das neue Jahr nicht mehr aufrechterhalten werden können.
Insofern lädt diese Phase weniger zum aktiven Handeln, sondern vielmehr zum Innehalten ein. Wir dürfen unsere Bedürfnisse achten, auch die unseres Nervensystems und Anerkennen, dass wir alle unseren ganz eigenen Bio-Rhythmus achten und ihm folgen dürfen. Beobachten, wahrnehmen, innerlich ankommen, unser Nervensystem möglichst schonen – das ist der Schlüssel, um diese leicht diffuse Energie zum Jahreswechsel und Neujahr gut zu nutzen. Sie ist nur vorübergehend und beginnt sich …
… schon rund um den Vollmond am 3. Januar allmählich zu klären.
Um dir hier ein Beispiel zu geben: Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass gerade die letzten Tage des alten Jahres, wo Merkur bereits in Spannung zu Saturn und Neptun stand, so einige technische und kommunikative Störungen mit sich gebracht haben. Eine Störung betrifft derzeit den Podcast-Player auf meiner Webseite.
Ich hatte dazu in meinem letzten YouTube-Beitrag erwähnt, dass ich künftig meine Audio-Beiträge auf meiner Webseite und auf einer Podcast-Hosting-Plattform veröffentlichen werde, die die Verteilung meiner Beiträge auf den gängigen Podcast-Kanälen wie Spotify und iTunes automatisch unterstützt. Die Veröffentlichung und Distribution der Beiträge über die Podcast-Plattform funktioniert gut, nur der Podcast-Player auf meiner eigenen Webseite weist derzeit Störungen auf.
Somit habe ich für diesen Januar-Beitrag …
… eine provisorische Lösung geschaffen. Du findest den Podcast als reine Hörversion im Blog-Bereich auf meiner Webseite. Bis Februar hoffe ich dann, dass auch die Einbettung des Podcast-Players direkt auf meiner Startseite wieder funktioniert, dies nur vorab für dich zur Info.
Genau diese etwas unklare, störende oder teils auch verunsichernde Stimmung, die durch Merkur in Spannung zu Neptun an Neujahr ausgelöst wird, wird sich in Richtung Vollmond in Krebs, auf den wir am 3. Januar zusteuern, allmählich in eine deutlich wohlgefälligere, sogar lukrative Energie wandeln. Der Vollmond am 3. Januar, der auf 13 Grad Krebs stattfindet, aktiviert den Bereich bzw. das astrologische Haus in deinem Horoskop, wo du 13 Grad Krebs stehen hast.
Dieser Vollmond ist ein echtes Geschenk, …
… er ist Glück verheißend, findet er doch nahe Jupiter in Krebs statt. Dieser Vollmond bringt uns zurück zu unseren Bedürfnissen, zu dem, was uns emotional nährt und trägt. Der Mond steht in seinem eigenen Zeichen Krebs und bildet eine Opposition zu Venus, Sonne und Mars im Steinbock. Gleichzeitig stehen beide – sowohl der Mond als auch die Planeten in Steinbock – in einem harmonischen Winkel zur Schicksalsachse, was dazu beiträgt, dass sich das sogenannte mystische Viereck am Himmel formt.
Diese Konstellation deutet auf etwas Besonderes hin: Sie zeigt, dass wir jetzt Zugang zu wichtigen Ressourcen haben – innerlich wie äußerlich, so dass wir auch scheinbare Gegensätze auf einen gemeinsamen Nenner bringen können. Da können wir uns einer Sache hingeben, die uns Freude macht, die uns emotional nährt und zugleich fleißig, strukturiert, pflichtbewusst und zielorientiert sein.
Etwaige Spannungen können dank des mystischen Vierecks …
… nicht als Hindernis erlebt werden, sondern als Quelle von Kreativität und Schöpfungskraft. Damit weist die Zeit um diesen Vollmond auf individuelle Talente und Lebenswege hin, die nicht der Norm folgen müssen, um stimmig zu sein.
Mit Jupiter im Krebs im harmonischen Aspekt zu Saturn in den Fischen wächst das Gespür für das, was wirklich Substanz hat und langfristig trägt. Die Elemente Erde und Wasser sind zu diesem Vollmond stark betont. Und wir alle wissen, dort, wo Wasser im ausgewogenen Verhältnis auf die Erde trifft entsteht Fruchtbarkeit: …
… etwas kann wachsen, Wurzeln schlagen und Gestalt annehmen.
Gleichzeitig lädt die Spannung von Jupiter zu Chiron dazu ein, ehrlich hinzuschauen: Wo fließt unsere Energie nicht mehr hin? Wo haben wir uns bislang zu klein gehalten, obwohl wir längst bereit wären, neue Horizonte zu betreten? Gerade hier liegt großes Potenzial. Es geht darum, größer zu denken, sanfter mit uns selbst zu werden und mehr im eigenen Rhythmus zu leben. Diese Phase trägt eine zuversichtlich stimmende Wohlfühl-Energie in sich – ruhig, stärkend und zugleich zukunftsorientiert.
Auch nach dem Vollmond, bis etwa Mitte Januar, wandern die persönlichen Planeten wie Sonne, Merkur, Venus und Mars gemeinsam durch den Steinbock und bilden ebenso wie Jupiter bis Monatsmitte eine Spannung zu Chiron. Das verleiht einen starken Fokus: Dinge können vorankommen, Disziplin fällt leichter, und es stellt sich bei allem, was wir uns vornehmen, ein solides, innerlich stabiles Gefühl ein, solange wir Chirons Botschaft beherzigen und sanfter mit uns umgehen.
Ab Monatsmitte kommt langsam noch mehr Schwung rein.
Das ist der Moment, wo die persönlichen Planeten der Reihe nach vom Steinbock in den Wassermann wechseln. Bevor sie dies tun, bilden sie harmonische Aspekte zu Saturn, Neptun und Uranus und führen uns zum Neumond im Steinbock, der am 18. Januar auf 28/29 Grad Steinbock, also in den Endgraden des Steinbocks stattfindet. Damit aktiviert der Neumond am 18. Januar den Bereich in deinem Horoskop, wo sich die Endgrade des Steinbocks befinden.
Erde und Wasser bleiben auch zu diesem Neumond dominant, doch jetzt mischt sich eine frische Brise Luft dazu: Venus befindet sich zum Neumond bereits im Wassermann, nahe Pluto. Das fördert ungewöhnliche Ideen und Herangehensweisen in Beziehungen und Finanzen, so auch neue Beziehungsformen.
Dieser Neumond trägt enormes Potenzial in sich.
Dinge lassen sich neu und unkonventionell gestalten, wir können neue Höhen erklimmen, Anerkennung erfahren, sichtbar werden und etwas Greifbares erschaffen, das unseren Status oder unsere Rolle in Beruf oder Gesellschaft erneuert.
Astrologisch gesehen macht dieser Neumond fast ausschließlich harmonische Aspekte. Sonne, Mond, Merkur und Mars im Steinbock stehen weiterhin günstig zu Saturn und Neptun, während Saturn und Neptun wiederum harmonisch mit Uranus verbunden sind. Gemeinsam formen sie das kleine Talentdreieck – eine Erinnerung daran, dass Talente …
… nicht verborgen bleiben wollen, sondern gelebt werden möchten.
Die einzige Spannung, die sich wie schon zuvor beim Vollmond auch zu diesem Neumond zeigt, ist die Spannung von Chiron zu Jupiter. Zusammen mit den Planeten in Steinbock, die bis zur Monatsmitte ebenso in Spannung zu Chiron stehen, liegt in diesen Konstellationen die Einladung des Monats und dieses Neumondes:
Frage dich selbst:
Welches Thema darf in diesem Jahr deine ganz eigene Signatur tragen?
Wo bist du innerlich aus einer alten Rolle herausgewachsen?
Achte auf die Impulse bis zur Monatsmitte und rund um diesen Neumond. Wenn sich etwas nicht mehr authentisch für dich anfühlt, wenn du spürst, dass ein Bild von dir, das du nach außen zeigst, nicht mehr stimmt – dann nimm das ernst. Alte Rollen dürfen jetzt abgestreift werden. Solltest du in dieser Zeit eine zunehmende Leere in dir wahrnehmen, sei gewiss, dass du jetzt Raum schaffst für ein neues Bild von dir, …
… das wirklich stimmig ist, eines, das dich wirklich zeigt.
Ab dem 20. Januar wechseln Sonne und Merkur in den Wassermann. Gemeinsam mit Venus nähern sie sich Pluto im Wassermann. Die Energie wird nun deutlich dynamischer, freier und visionärer. Die zeitgleiche Venus-Merkur-Konjunktion im Wassermann öffnet Räume für Austausch, Dialog und Vernetzung mit Gleichgesinnten.
Beziehungen – privat wie beruflich – können sich auf einer neuen, geistigen Ebene begegnen. Gespräche werden wegweisend, Ideen wollen geteilt, Visionen gemeinsam entwickelt und gelebt werden. Diese Verbindung begünstigt Offenheit, gegenseitiges Verständnis und das Gefühl, Teil von etwas Größerem zu sein.
Vieles ist jetzt möglich.
Die Lust auf Neues, Fortschrittliches und Innovatives liegt deutlich in der Luft. Neue Gemeinschaften können jetzt zunehmend entstehen, gemeinsame Ideen gelebt werden, frei dem Motto: Die Zukunft will nicht mehr nur gedacht, sondern von uns verkörpert werden.
Vom 21. bis 23. Januar, wenn Sonne und Merkur nahe Pluto stehen, kommen Prozesse, die zuvor angestoßen wurden, spürbar in Bewegung. Erkenntnisse vertiefen sich, Durchbrüche werden möglich, und Lösungen zeigen sich dort, wo zuvor Blockaden waren. Mit dem Wechsel von Mars in den Wassermann verstärkt sich zudem der Mut, …
… auch einen Sprung ins Ungewisse zu wagen.
Parallel dazu verstärkt die Annäherung von Mars an Pluto im Wassermann die Intensität der letzten Januar-Tage. Die Mars-Pluto-Konjunktion, die den Monat beschließt, bündelt eine enorme Kraft. Sie steht für Tatkraft, Entschlossenheit und den Mut, radikale Veränderungen einzuleiten.
Diese Konstellation kann auch Spannungen, Machtfragen oder impulsive Reaktionen mit sich bringen – vor allem dann, wenn Einschränkungen erlebt werden. Gleichzeitig liegt in ihr das Potenzial für einen tiefgreifenden Wandel: alte Denk- und Handlungsmuster können losgelassen werden, und es entsteht die Kraft, den Weg in ein freiheitlicheres, selbstbestimmteres Leben zu ebnen.
Ein kollektiver Meilenstein folgt am 26. Januar, …
… wenn Neptun endgültig in den Widder wechselt. Diesem historischen Event habe ich bereits einen eigenen Sonderbeitrag auf YouTube gewidmet. Bei Interesse findest den Beitrag hier
Dieser Januar trägt, wenn ich mir einen zusammenfassenden Blick erlauben darf, eine sehr alte schamanische Geschichte in sich. Eine Geschichte davon, wie Menschen sich einen fruchtbaren Boden schaffen – und das nicht unbedingt auf eine Weise, die bequem ist, sondern auf eine Weise, die ihrer eigenen Wahrheit entspricht. Denn als ich mir die Konstellationen dieses Monats angeschaut und sie tiefer auf mich habe wirken lassen, musste ich an das Volk der Q’eros und die Andenschamanen in Peru denken, von denen ich lernen durfte.
Sie leben hoch oben in den Anden, auf über viertausend Metern Höhe.
In einer Landschaft, die viele – analog zum Steinbock – als karg, rau und lebensfeindlich beschreiben würden. Und doch haben sie genau dort eine lebendige, spirituell tief verwurzelte Kultur erschaffen.
Als die spanische Übermacht im 16. Jh. kam, standen die Q’eros vor einer schicksalsbestimmenden Entscheidung. Sie hätten bleiben und sich den Normen, dem Glauben und den Gesetzen der Spanier anpassen können – oder sie konnten gehen. In dieser Phase kam es zu großen indigenen Aufständen und harter spanischer Repression.
So trafen die Vorfahren der Q’eros die Entscheidung, …
… sich in die schwer zugänglichen Hochlagen der Anden – in die heutige Region rund um Cuzco – zurückzuziehen, um Zwangsarbeit, Missionierung und Gewalt zu entgehen. Durch diese Flucht in extreme Höhenlagen konnten die Q’eros viele ihrer Traditionen bewahren und galten lange als eine der isoliertesten indigenen Gruppen Perus.
Damit entschieden sich die Q’eros für den Weg, der ihnen erlaubte, ihrer Essenz und dem, was sie für wahr und richtig hielten, treu zu bleiben. Sie zogen sich zurück – hinauf in die Berge, näher an den Himmel, näher an das, was sie Hanaq Pacha nennen, das Reich des Lichts. Und sie blieben zugleich verbunden mit Pachamama, der Mutter Erde, und mit ihrer eigenen spirituellen Linie. Dort oben erschufen sie sich eine neue Heimat – …
… einen Ort, der ihre ganz eigene Signatur trägt.
Und genau davon erzählt dieser Januar. Wie eingangs erwähnt, beginnen wir das Jahr mit einer starken Steinbock-Energie. Steinbock steht, wie wir wissen, für Durchhaltevermögen, innere und äußere Autorität und die Fähigkeit, auch unter schwierigen Bedingungen etwas Tragfähiges aufzubauen. Und da wir im Januar den Wechsel vom Steinbock zum Wassermann haben, dürfen wir – wie einst die Q’eros – vor allem unsere innere Autorität zu Beginn des neuen Jahres bestmöglich stärken, um persönlich wie gesellschaftlich den Weg aus der Fremdbestimmung in die Selbstbestimmung zu ebnen.
Doch gleich zu Beginn des Jahres mag noch eine gewisse Stille über den Dingen liegen. Entscheidungen drängen sich nicht auf, so manche Antworten können noch auf sich warten lassen. Und manchmal – das wissen wir alle – fühlt sich genau das wie eine verschlossene Tür an. Um dich hier zu ermutigen, möchte ich ein persönliches Beispiel mit dir teilen, weil es diese Zeitqualität so klar widerspiegelt.
Schon seit längerer Zeit träume ich davon, …
… meine schamanische Arbeit an einem Ort anzubieten, der wirklich authentisch ist. Naturnah. Erdverbunden. Ein Ort, der nicht wie ein Seminarhotel künstlich gebaut ist, sondern ein Ort, der mit der Natur richtig verwoben ist. Und so hatte ich ein ganz klares inneres Bild – und dieses Bild führte mich immer wieder zu einem ganz besonderen Tipi-Platz nahe München.
Ich habe immer wieder an diese Tür geklopft, aber nichts geschah. Meine Anfragen blieben unbeantwortet. Im Außen gab es also keine positiven, keine ermutigenden Zeichen. Und doch war da innerlich dieses tiefe Wissen in mir:
Das ist mein Ding, das ist mein Weg.
Also habe ich diese Vision nicht losgelassen. Ich habe sie weiterhin genährt, auf sie vertraut, auch wenn sie im Außen noch keinen nährenden Boden hatte. Dann vor kurzem – völlig unerwartet – kam der Anruf. Plötzlich öffnete sich die Tür. Und ich bekam die Möglichkeit, genau an diesem Ort meine neue Seminarreihe anzubieten – an einem wunderbaren Platz, einem kleinen Tipi-Dorf am Starnberger See, nahe München.
Warum erzähle ich dir dieses Beispiel gerade? Weil genau das der Kern dieses Monats ist. Der Januar lehrt uns, dass ein neuer Nährboden nicht immer sofort dort entsteht, wo wir ihn zuerst suchen. Manchmal braucht es Geduld. Manchmal braucht es Vertrauen. Manchmal braucht es den Mut, eine Vision aufrecht zu halten, …
… auch wenn sie im Außen noch keine Bestätigung findet.
So dürfen wir gerade in der ersten Januar-Hälfte, auch rund um den Vollmond in Krebs am 3. Januar, ganz besonders darauf achten, dass wir uns zunächst einen fruchtbaren, inneren Boden schaffen. Zur Mitte des Monats dann, mit dem Neumond im Steinbock am 18. Januar, wird nämlich genau diese innere Haltung geprüft und zugleich gestärkt. Da dürfen alte Rollen gehen.
Alte Vorstellungen davon, wie etwas „zu laufen hat“ verlieren zunehmend an Bedeutung. Und dann, wenn sich in der zweiten Monatshälfte die Wassermann-Energie verstärkt, öffnet sich ein neues Feld. Der Wassermann geht Wege, die noch nicht vorgeebnet sind. Er fragt nicht nach Genehmigung. Er folgt einfach dem Ruf. So wie die Q’eros es getan haben. So wie viele von uns es vielleicht gerade tun – oder noch tun möchten.
So freue ich mich, dass an diesem Ort …
… am Starnberger See nahe München im neuen Jahr ein schamanischer Einweihungsweg lebendig werden darf. Ein Weg für all jene, die sich gerufen fühlen, tiefer zu gehen. Er trägt den Titel: „Erwecke die Medizinfrau – den Medizinmann in dir“
Ein Weg zurück in die Natur und in die eigene Essenz. Ein Weg, der über die Elemente führt. In einer kleinen Gruppe von maximal zwölf Teilnehmern können wir uns hier begegnen. Nahe der Natur. Nahe uns selbst. Diese Vision habe ich lange getragen und weil ich ihr vertraut habe, darf sie nun im neuen Jahr gelebt werden. Wenn du dich davon angesprochen fühlst, findest du weitere Informationen hier
Der Januar 2026 stellt uns allen dieselbe Frage …
… ganz gleich, ob wir schamanisch arbeiten oder nicht: Wo darfst du dir einen neuen Nährboden erschaffen? Wo darfst du eine alte Sicherheit hinter dir lassen, um deiner Wahrheit treu zu bleiben? Wo bist du bereit, wie einst die Q’eros, einen Weg zu gehen, der noch nicht vorgeebnet ist? Dieser Monat lädt uns ein, nicht nur Neues zu denken – sondern es zu verkörpern. Und vielleicht beginnt genau hier – wenn du den Ruf vernimmst – dein eigener Einweihungsweg.
Um gut durch diesen ersten Monat des Jahres und auch durch das neue Jahr zu navigieren, möchte ich an dieser Stelle nochmals erwähnen, dass ich am Sonntag, den 4. Januar um 18:00 Uhr deutscher Zeit ein Online-Neujahrs-Event über Zoom veranstalten werde, in dem ich über die wichtigsten astrologischen Konstellationen und die möglichen Entwicklungen im neuen Jahr sprechen werde. Wenn du daran teilnehmen möchtest, findest du weitere Infos und die Möglichkeit, dich anzumelden hier
Um speziell durch den Januar gut zu navigieren, …
… möchte ich nachfolgend auch ein paar wertvolle Rituale mit dir teilen, die du machen kannst, sofern du offen dafür bist. Ich selbst liebe kleine Rituale in meinem Alltag, die kaum Zeit kosten und die mir in kurzer Zeit erlauben, mich auf das Wesentliche zu fokussieren.
Gerade zu Neujahr stehen wir an der Schwelle zu etwas Neuem. Es ist eine Zeit, um bewusst innezuhalten. Vielleicht nimmst du dir einen kurzen Moment, nicht lange, zehn Minuten reichen. Stell dich mit beiden Füßen fest auf den Boden oder setz dich so, dass du gut geerdet bist. Lege eine Hand auf dein Herz, eine auf den Bauch. Und sprich innerlich oder leise:
„Ich betrete dieses Jahr ohne Eile.
Ich erlaube mir, noch nicht alles zu wissen.“
Zünde eine Kerze an – als Zeichen dafür, dass auch im Nebel Orientierung möglich ist. Und reflektiere für einen Moment folgende Fragen:
- Was muss ich jetzt noch nicht entscheiden?
- Wo darf ich mir erlauben, langsamer zu sein?
- Was fühlt sich im Moment noch unklar an – und darf genau so bleiben?
Wenn wir uns dann dem Vollmond in Krebs am 3. Januar nähern, kannst du auch hier ein schönes Ritual machen, ein Ritual, das symbolisch für einen emotionalen Nährboden steht. Bereite dir beispielsweise ganz bewusst etwas Wärmendes zu – Tee, eine Suppe oder ein anderes einfaches Essen. Halte die Tasse oder Schale einen Moment in den Händen und spüre: Was nährt mich wirklich?
Dieses Ritual soll dich daran erinnern, dass emotionale Sicherheit der Boden ist, auf dem alles Weitere gedeihen kann. Und stell dir während dieses kleinen Rituals einfach mal folgende Fragen:
- Was gibt mir emotionale Sicherheit, unabhängig von Leistung?
- Wo darf ich mich selbst mehr bemuttern?
- Welche Menschen, Orte oder Rituale fühlen sich leicht, wie Zuhause, wie Ankommen an?
Und wenn wir uns dann dem Neumond in Steinbock am 18. Januar nähern, lade ich dich ein, dir an diesem Tag ein Blatt Papier zur Hand zu nehmen. Schreibe direkt zu Beginn oben folgende Überschrift: Meine Handschrift für dieses Jahr
Darunter schreibe den ersten Satz, und zwar folgenden: 2026 darf mein Jahr der … sein.
Lass den Satz intuitiv enden. Sobald du dies getan hast, notiere darunter einfach mal alte Rollen, alte Aufgaben, alte Bilder von dir, die sich nicht mehr authentisch anfühlen. Denn dieser Neumond in Steinbock markiert einen wichtigen Übergang – …
… vom Altvertrauten in etwas Neues, das deine Signatur trägt.
Sobald du dir alles vom Herzen geschrieben hast, was dir an alten Rollen, Bildern, Aufgaben eingefallen ist, übergib den Zettel Mutter Erde. Geh in die Natur, in den Wald, in deinen Garten, mach ein kleines Loch in die Erde und lass all das los, ganz im Vertrauen darauf, dass das, was wirklich zu dir gehört, du niemals verlieren wirst.
Und wenn sich dann in den Tagen nach dem Neumond bis Monatsende die Wassermann-Energie zunehmend verstärkt, lade ich dich auch hier zu einem kleinen Ritual ein. Geh für dieses Ritual bewusst in Bewegung, denn das ist es, was der Wassermann liebt – ein Spaziergang genügt. Während du gehst, stelle dir immer wieder dieselbe Frage:
„Wenn ich niemandem etwas beweisen müsste –
wie würde ich mein Leben gestalten?“
Erlaube dir ungewöhnliche Antworten. Und reflektiere über folgende Fragen:
- Wo darf ich einen Weg gehen, der noch nicht vorgezeichnet ist?
- Welche Vision fühlt sich frei, lebendig und wahr an?
- Mit welchen Menschen möchte ich mich verbinden, um Zukunft zu gestalten?
Mit folgendem Abschlussgedanken möchte ich meinen Januar-Beitrag beenden:
Der Januar 2026 fragt nicht nach Schnelligkeit. Er fragt nach Stimmigkeit. Er fragt: Wo hältst du noch an alten Ausreden fest – redest dir ein, warum dies und jenes nicht möglich ist? Wo darfst du dir bewusst machen, dass jede Ausrede – egal, wie gerechtfertigt sie dir gerade erscheinen mag – letztlich nur ein Festhalten an einer alten Angst, einem alten Muster, einem alten Problem ist, das du nicht mehr in deinem Leben und erstrecht nicht mehr im neuen Jahr haben willst.
In diesem Sinne wünsche ich dir einen wundervollen, kraftvollen Start ins neue Jahr. Möge es all das für dich bereithalten, was du ersehnst, was du dir von Herzen wünschst und dir aus eigenen Kräften oder auch im Zusammenspiel mit Gleichgesinnten erschaffen kannst. Und so bedanke mich recht herzlich für deine Aufmerksamkeit und sage auf ganz bald, bis zum nächsten Mal.
Wenn du magst, geht es nachfolgend zum Januar-Podcast. Viel Freude beim Reinhören wünsche ich dir!
