Ein Sommer im Umbruch – der astrologische Sommer 2026

In den letzten Monaten zeigt sich bei vielen Menschen um mich herum und auch bei mir selbst immer deutlicher, dass sich etwas in der Art verändert, wie wir arbeiten, leben und uns zeigen. Wie wir in Beziehung zu uns selbst und zu anderen stehen, beginnt sich klarer zu formen.

Vielleicht hast du es zwischen den Zeilen meines letzten Beitrags bereits wahrgenommen: Auch in mir möchte sich etwas aus alten Rhythmen lösen. Weg von dem Gefühl, immer machen oder liefern zu „müssen“, hin zu einer Arbeit, die wieder mehr aus einer inneren Leichtigkeit und Freude entsteht.

In dieser Bewegung sehe ich auch das Thema dieses Sommers.

Denn was sich in diesem Sommer zeigt, geht über das hinaus, was wir in den letzten Monaten erlebt haben. Viele merken gerade sehr konkret, dass alte Gewohnheiten an Tragkraft verlieren. Dinge, die lange selbstverständlich waren, funktionieren zwar noch im Außen, fühlen sich innerlich aber zunehmend leer, eng oder nicht mehr wirklich passend an.

Und daraus entsteht etwas sehr Konkretes: nämlich eine wachsende Unmöglichkeit, einfach so weiterzumachen wie bisher – selbst dann, wenn wir es wollten, stellen wir fest, dass wir nicht mehr können. Damit zeigt sich eine klare innere Verschiebung, …

… die sich nicht länger ignorieren oder wegdenken lässt.

Ich erlebe diese Bewegung sehr konkret in meiner eigenen Arbeit. Was mich in den vergangenen Wochen wirklich sehr erstaunt hat, war, dass immer mehr Menschen nicht mehr primär über meine klassischen astrologischen Inhalte oder meinen YouTube-Kanal zu mir finden, sondern über die Suche nach meinen schamanischen Angeboten, insbesondere den Iboga-Retreats.

Die Begegnungen und Gespräche, die daraus entstehen, fühlen sich ganz anders an: näher, echter und oft auch stiller im guten Sinn. Da steht weniger das Analysieren, Prognostizieren und Zukunftsdenken im Vordergrund, sondern mehr das im Moment sein und sich wirklich begegnen und ehrlich mitteilen.

Genau in dieser Entwicklung sehe ich etwas sehr Zukunftsweisendes.

Denn letztlich erzeugen astrologische Inhalte oft innere Bilder und Vorstellungen in uns. Diese Bilder prägen dann wieder, wie wir etwas einordnen und bewerten. Und manchmal tut es gut, genau davon einen Moment Abstand zu nehmen – frei zu werden von diesen inneren Bildern, raus aus dem Kopf zu gehen und uns ganz auf das einzulassen, was gerade gesehen und gefühlt werden möchte, ohne es sofort verstehen zu müssen. Erst dort beginnt die wahre Veränderung: im Fühlen, nicht im Verstehen.

So sehe ich darin auch den Grund dafür, warum sich meine Arbeit gerade so verändert. Denn dieser Sommer wird viele Menschen an einen Punkt bringen, an dem vertraute Formen einfach nicht mehr passen und gleichzeitig etwas Neues im Entstehen ist. Es wird für viele besonders ab Juli nahezu unmöglich sein, so weiterzumachen, wie bisher. Ein inneres Bild, das sich mir bei der Vorbereitung dieses Beitrags gezeigt hat, …

… war das Bild eines Seesterns.

Es war, als blickte ich auf den Grund eines glasklaren Meeres, wo der Seestern ganz ruhig lag. Dieses Bild hat mich berührt, denn der Seestern trägt eine stille, fast unscheinbare Kraft in sich. Er bewegt sich nicht gegen die Strömung, sondern er lässt sich vom Wasser tragen, fast so als würde er dem Leben selbst vertrauen.

Zugleich trägt er in seiner klaren, sternförmigen Gestalt eine besondere Symbolkraft. Seine Form erinnert an einen Himmelskörper, der selbst am Grund des Meeres noch ein Licht in sich bewahrt. So als würde in den Tiefen des Wassers – sinnbildlich in den Tiefen unserer Gefühle – ein Licht aufscheinen, das Orientierung und Klarheit schenkt. Auf mich wirkte der Seestern wie ein innerer Kompass: still und unaufdringlich weist er den Weg aus der Tiefe, nicht in großen Sprüngen, …

… sondern in einer behutsamen, tastenden Bewegung nach vorn.

Gerade deshalb empfinde ich ihn als ein passendes Symbol für die Zeitqualität dieses Sommers. Denn in den kommenden Wochen ist viel Bewegung im Außen spürbar, und gleichzeitig entsteht eine stärkere Notwendigkeit, wieder ins eigene Spüren zu kommen und uns innerlich neu auszurichten.

Astrologisch spiegelt sich das besonders in der ersten Junihälfte wider, wenn sich Merkur, Venus und Jupiter im feinfühligen Krebs befinden. Jupiter bleibt noch bis zum 30. Juni im Krebs, bevor er in den Löwen wechselt, und Merkur wird am selben Tag im Krebs rückläufig, so dass er infolge seiner Rückläufigkeit noch bis zum 9. August im Krebs verweilen wird. Dadurch zieht sich diese sensible Krebs-Energie ungewöhnlich lange durch den Sommer.

Das bedeutet: Vieles dreht sich in dieser Zeit um die typischen Krebs-Themen.

Dadurch rücken Themen in den Vordergrund, die viele Menschen derzeit bereits intensiv spüren: Viele merken vielleicht, dass sie empfindlicher reagieren als sonst, schneller erschöpft sind von Reizen, Konflikten, anderweitigen Herausforderungen oder auch dem Gefühl, ständig verfügbar sein zu müssen. Gleichzeitig wächst bei vielen die Sehnsucht nach Orten, Menschen und Räumen, in denen sie nichts leisten oder darstellen müssen, sondern einfach nur sie selbst sein dürfen.

Auch Vergangenes kann in dieser Zeit stärker auftauchen – Erinnerungen, alte Beziehungen, Familienmuster oder innere Themen, die lange im Hintergrund lagen. Gerade Merkur rückläufig im Krebs wirkt oft wie eine Reise zurück zu unseren emotionalen Wurzeln. Manche besuchen alte Orte wieder, denken über vergangene Entscheidungen nach oder betrachten die eigene Geschichte plötzlich mit anderen Augen.

Genau hier passt die Symbolik des Seesterns besonders gut.

Denn er steht nicht nur für Ruhe und Vertrauen in die Strömung des Lebens, sondern auch für die Fähigkeit zur Erneuerung. Wenn er verletzt wird, kann er sich regenerieren und verlorene Teile wieder nachbilden. Etwas in ihm findet immer wieder zurück in eine neue Ganzheit.

Der Seestern am Meeresgrund wirkte auf mich vollkommen ruhig, fast so, als würde er einfach wissen, wo sein Platz ist. Und vielleicht liegt genau darin eine der stillen Qualitäten dieses Sommers: dass wir trotz all der Bewegung im Außen den Kontakt zu uns selbst nicht verlieren – und uns immer wieder neu aus unserer eigenen Tiefe heraus orientieren.

Genau in diesem Spannungsfeld entfaltet sich der Juni und Juli sehr deutlich.

Der Juni beginnt mit einer besonnenen Grundstimmung. Es mag das Bedürfnis entstehen, Dinge ehrlicher zu betrachten und auch einfacher zu gestalten. Gleichzeitig zeigt sich in dieser Phase auch etwas sehr Menschliches: die Sehnsucht nach Nähe, nach Verlässlichkeit, nach echten Gesprächen. Besonders rund um die Venus–Jupiter-Konjunktion im Krebs in der ersten Junihälfte wird diese Qualität spürbar verstärkt – Begegnungen werden weicher, offener und oft auch überraschend berührbar, und viele Menschen könnten merken, dass sich in dieser Zeit das Bedürfnis nach Vertrauen und emotionaler Verbundenheit deutlich vertieft.

In genau diese Zeit fällt auch der Beginn meiner schamanischen Ausbildungsreihe, auf die ich mich sehr freue. Sie trägt die Überschrift „Erwecke die Medizinfrau in dir“ und öffnet einen Raum, in dem es um innere Prozesse geht, um die Begegnung mit dem, was im eigenen Leben noch nicht gelebt, jedoch entfaltet werden möchte. Für alle, die sich dazu gerufen fühlen, ist jetzt noch der Einstieg möglich, bevor das Seminar am 7. Juni startet.

Im weiteren Verlauf des Monats verändert sich die innere Landschaft spürbar.

Der Neumond in den Zwillingen am 15. Juni auf 24 Grad Zwillinge bringt neue Impulse, viele Gedanken und eine gewisse geistige Beweglichkeit, die inspirierend sein kann, aber auch schnell überfordern kann, wenn alles gleichzeitig Raum haben will.

Venus im harmonischen Kontakt zu Uranus und Neptun sowie Uranus in Spannung zur Schicksalsachse kann uns Überraschungen, neue Begegnungen oder auch ein Gefühl von Inspiration und Herzöffnung bringen. Dinge können sich unerwartet schön entwickeln, aber auch instabil anfühlen, gerade dann, wenn sie nicht vollständig planbar sind.

Am 17. Juni gewinnt die Dynamik in unseren Beziehungen …

… und inneren Prozessen deutlich an Tiefe. Venus steht Pluto gegenüber und bildet zugleich eine Spannung zu Chiron. Dadurch können verborgene emotionale Wahrheiten an die Oberfläche drängen und alte Verletzungen sichtbar werden – insbesondere jene, die mit Scham, Verlustängsten, Missbrauchserfahrungen oder traumatischen Erlebnissen verbunden sind.

Was sich zeigt, möchte nicht verdrängt, sondern erkannt und geheilt werden. Oberflächliche Begegnungen verlieren an Bedeutung; gefragt sind Ehrlichkeit, Verletzlichkeit und echte Verbundenheit. Zugleich wird deutlicher, wo Machtungleichgewichte, Ohnmachtsgefühle oder Kontrollmuster unser Miteinander prägen. Diese Konstellation lädt dazu ein, solche Dynamiken bewusst wahrzunehmen und überholte Beziehungsmuster loszulassen.

Am 20. Juni wechselt Chiron für die nächsten drei Monate in den Stier, …

… bevor er dann wieder in den Widder zurückkehrt. Im April nächsten Jahres wird Chiron den Stier erneut betreten und uns dann bis 2033 in diesem Zeichen begleiten.

Mit Chiron in Stier, beginnt eine Zeit, in der Fragen rund um Sicherheit, Werte, Finanzen, Ressourcen, Nahrung, unseren Körper und die Grundlagen unseres Lebens zunehmend in den Mittelpunkt rücken. Solche Fragen könnten in den Fokus rücken, wie z.B.: Was gibt uns Halt, wenn äußere Strukturen unsicher werden? Worauf basiert unser Selbstwert jenseits von Leistung, Besitz oder gesellschaftlicher Rolle? Und welche Werte tragen uns wirklich, wenn vertraute Sicherheiten ins Wanken geraten?

Wenn ich auf die letzte Chiron-Stier-Phase schaue, …

… die von 1976 bis 1984 stattfand, muss ich unweigerlich an meine eigene Kindheit in Siebenbürgen denken. Ich wuchs als Teil einer deutschsprachigen Minderheit in Rumänien auf und besuchte eine deutsche Schule. Damals wurde immer deutlicher, dass die politische Entwicklung unter dem kommunistischen Regime nicht nur wirtschaftliche Folgen haben würde, sondern auch unsere kulturelle Identität berührte.

Viele Familien, so auch meine Eltern, sorgten sich um den Erhalt unserer Sprache, unserer Traditionen und Zukunftsperspektiven. Gleichzeitig verschärften sich die Versorgungsengpässe, Lebensmittel wurden von Jahr zu Jahr knapper, und die Freiheitseinschränkungen nahmen weiter zu.

Für viele Menschen stellte sich damals die existenzielle Frage:

Was gibt uns Sicherheit, wenn die äußeren Bedingungen immer unsicherer werden? Wo gehören wir hin? Was wollen wir bewahren, und was sind wir bereit hinter uns zu lassen? Im Zuge dessen trafen auch meine Eltern schließlich die Entscheidung, Rumänien zu verlassen. Nach jahrelangem Warten auf die Ausreisegenehmigung kamen wir dann 1984 nach Deutschland.

Wenn ich heute auf diese Zeit zurückblicke, erkenne ich darin viele Themen wieder, die Chiron im Stier in den nächsten Jahren berühren kann. Es ging damals nicht nur um materielle Sicherheit. Es ging auch um Heimat, Zugehörigkeit, grundlegende Werte, Identität und die Frage, worauf ein Leben wirklich gegründet ist.

Natürlich wiederholt sich Geschichte nie eins zu eins.

Doch die Themen, die Chiron im Stier berührt, wirken oft auf einer tieferen Ebene. Deshalb könnte diese kommende Phase für viele Menschen eine Zeit werden, in der sich vertraute Sicherheiten verändern und wir eingeladen sind, neue Antworten auf die Frage zu finden, was uns wirklich Halt gibt, gerade dann, wenn wir es immer gewohnt waren, den Halt eher im Außen als in uns selbst zu suchen.

Diese Fragen nach Sicherheit, Wert und innerem Halt bilden damit einen wichtigen Hintergrund für die gesamte kommende Zeit. Und genau in diese Atmosphäre fällt der Vollmond im Steinbock am 30. Juni auf 8 Grad Steinbock.

Während sich vieles in den ersten Wochen des Monats eher emotional, …

… beweglich und innerlich sortierend zeigt, geht es jetzt um eine nüchternere Klarheit und um solche Fragen, wie: Was trägt wirklich im Außen? Was hat Substanz im Leben, im Alltag, im Beruf, in Entscheidungen und Verantwortungen – und was nicht mehr? Die Steinbock-Energie wirkt oft wie ein Moment des Realitätschecks, in dem wir einfach spüren, wo wir uns vielleicht zu sehr von Gefühl oder Gewohnheit haben leiten lassen und wo es jetzt wieder mehr Klarheit, Struktur, Verantwortungsbewusstsein, Disziplin und Konsequenz braucht.

Gleichzeitig tritt Merkur, wie schon eingangs erwähnt, am Tag des Vollmonds seine Rückläufigkeit an. Merkur wird bis 23. Juli im Krebs rückläufig sein. In dieser Zeit können Gedanken langsamer werden, Erinnerungen präsenter, und vieles, was vielleicht zuvor im Außen klar entschieden schien, mag noch einmal emotional überprüft werden.

Es ist weniger eine Zeit für schnelle Antworten, …

… sondern eher für ein inneres Nachsortieren. Fragen könnten auftauchen, wie z.B.: Was bedeutet „Zuhause“, „Sicherheit“ oder „Verbundenheit“ für dich? Welche Geschichten aus der Vergangenheit wirken noch in deine heutigen Entscheidungen hinein?

Während sich dadurch vieles nach innen verlagert, öffnet sich gleichzeitig bereits eine völlig neue Phase: Jupiter wechselt am 30. Juni vom Krebs in den Löwen. In diesem Zeichen hat er sich zuletzt von Mitte 2014 bis Mitte 2015 aufgehalten.

Jupiter im Löwen bringt eine ganz andere Qualität in diesen Sommer:

… mehr Lust auf Abenteuer, mehr Mut, mehr Sichtbarkeit und auch mehr Herz und Lebensfreude. Nach einer eher innerlich sensiblen und suchenden Zeit kann sich hier wieder etwas aufrichten, das stärker nach außen will.

Es ist, als würde sich nach einer längeren Phase des inneren Sortierens langsam wieder eine größere Lebensenergie bemerkbar machen, die sagt: „Ich bin da. Ich will mich zeigen. Ich will etwas erleben und gestalten.“ Gleichzeitig wirkt dieser Übergang noch nicht sofort klar oder stabil, weil der rückläufige Merkur im Krebs die innere Verarbeitung noch eine Zeit lang – bis in den August – parallel weiterlaufen lässt.

So entsteht gegen Ende Juni ein besonderes Zusammenspiel:

Während vieles innerlich noch nachwirkt, sortiert und emotional verarbeitet wird, beginnt sich im Hintergrund bereits eine neue Qualität aufzubauen. Etwas richtet sich langsam wieder auf, bekommt mehr Kraft, mehr Feuer, mehr Ausdruck und mehr Richtung.

Mit Jupiters Wechsel in den Löwen stehen nun alle äußeren Planeten vollständig in Luft- und Feuerzeichen, was schnelle Entwicklungen begünstigt. Bereits Anfang Juli verstärkt die Konjunktion von Mars und Uranus in den Zwillingen diese Dynamik und kann vieles in Bewegung setzen.

Damit verändert sich die Energie der zweiten Jahreshälfte grundlegend …

… und unterscheidet sich deutlich von der ersten. Das Jahr des Feuerpferdes nimmt nun sichtbar an Fahrt auf. Entscheidungen, Richtungswechsel, plötzliche Erkenntnisse und das Aufbrechen alter Strukturen können deutlich spürbar werden.

Besonders intensiv könnte die Phase um den 20. Juli sowie die letzte Juliwoche sein. In dieser Zeit bildet sich ein seltenes Resonanzfeld zwischen Jupiter auf 4° Löwe, Pluto auf 4° Wassermann, Uranus auf 4° Zwillinge und Neptun auf 4° Widder. Zudem wird Merkur am 23. Juli wieder direktläuftig. Darüber hinaus wechselt am 27. Juli die Mondknotenachse von der Fische-Jungfrau-Achse auf die Achse Wassermann-Löwe, wo sie bis März 2028 verbleibt. Zuletzt stand sie dort zwischen Dezember 2007 und August 2009.

Mit diesen Konstellationen könnten wir das Gefühl haben, …

… dass verschiedene Lebensströme gleichzeitig in Bewegung geraten und sich auf besondere Weise kreuzen. Menschen, Orte, Themen und wichtige Impulse können ganz neu zusammengeführt werden und sich auf eine Weise finden, die deutlich macht, wofür wir brennen.

Viele Menschen könnten jetzt stärker spüren, dass sie etwas in sich tragen, das gelebt werden will. Gleichzeitig weist Pluto im Wassermann auf tiefgreifende Wandlungsprozesse in gesellschaftlichen Strukturen hin – insbesondere in Bezug auf Gemeinschaft, Machtverhältnisse, Digitalisierung und neue Formen des Zusammenlebens. Uranus in den Zwillingen bringt eine starke geistige Dynamik mit sich – ein innovatives Denken.

Ein Denken außerhalb gewohnter Denkmuster, …

… in dem sich Informationen, Gespräche und Ideen ganz neu verknüpfen. Neptun im Widder wiederum öffnet dabei eine leise, aber kraftvolle Sehnsucht nach Sinn, Echtheit und innerer Ausrichtung – nach etwas, das dem Leben wieder mehr Tiefe verleiht.

So mag sich gerade gegen Ende Juli eine Phase zeigen, in der sichtbarer wird, wo unser inneres Feuer liegt, was uns wirklich berührt und was uns in Bewegung bringt. Daraus kann eine besondere Klarheit entstehen, …

… die aus einem feineren Spüren dessen erwächst, was uns wirklich entspricht.

Mit dem aufsteigenden Mondknoten im Wassermann kann auch deutlicher werden, wo wir nicht mehr alles alleine tragen müssen, sondern uns in gleichgesinnten Gemeinschaften und Netzwerken bewegen dürfen. Gleichzeitig lädt der absteigende Mondknoten im Löwen dazu ein, alte Muster eines überholten Selbstbildes zu erkennen und loszulassen – damit verbunden alte Rollen, Identifikationen oder Loyalitäten, die sich ausgelebt haben.

Auch in meinem Leben zeigt sich eine deutliche Verschiebung hin zu mehr Seminar- und Gruppenarbeit. So werde ich in diesem Sommer, besonders im Juni und Juli in meine Seminararbeit eingebunden sein und zwischendurch nach Peru reisen. Somit werde ich voraussichtlich bis August keine weiteren Beiträge veröffentlichen, möglicherweise nur vereinzelt einen Newsletter, je nachdem, wie es mir die Zeit und äußere Umstände erlauben.

Insgesamt spüre ich deutlich, …

… dass es in diesem Sommer weniger darum geht, an alten Lebensentwürfen festzuhalten, sondern uns ganz auf neue Erfahrungs- und Beziehungsräume einzulassen. Vielleicht liegt darin auch eine Einladung für dich: deinem eigenen Rhythmus zu folgen, nicht schneller zu werden, sondern wahrhaftiger. Nicht alles verstehen zu müssen, sondern mehr zu fühlen. Nicht festzuhalten, sondern inmitten von Veränderung einen inneren Anker zu finden. Denn genau dort – im Inneren – entsteht das Neue, bevor es im Außen sichtbar wird.

Zum Abschluss möchte ich mich noch einmal von Herzen Danke sagen – besonders jenen, die mich und meine Arbeit schon über viele Jahre begleiten, meine Podcasts hören, meine Texte lesen und diesen Weg immer wieder mit mir mitgehen.

Gerade in Zeiten der Veränderung wird einem oft noch bewusster, …

… was wirklich trägt. Und dazu gehört für mich ganz klar auch diese besondere Verbindung, die über die Jahre hier entstanden ist. Die vielen Nachrichten, Gedanken, Begegnungen und Rückmeldungen zeigen mir immer wieder, dass es vielen meiner Zuhörer und Leser nicht um schnelle Antworten oder oberflächliche Inhalte geht, sondern um echte Tiefe, ehrliche Auseinandersetzung und innere Entwicklung.

Genau das spiegelt sich letztlich auch in meinem Kanal und Blog wider. Nicht die Quantität der Zuhörer und Leser berührt mich am meisten, sondern die Qualität der Menschen, die hier zuhören, mitfühlen und sich auf diese Themen wirklich einlassen. Das ist etwas, das ich sehr schätze und keineswegs als selbstverständlich erachte.

Danke für deine Offenheit, dein Vertrauen und deine Begleitung auf diesem Weg.

Ich wünsche dir für diesen Sommer vor allem innere Klarheit, gute Begegnungen, echte Verbindung und immer wieder Momente der Leichtigkeit und Freude. Ganz liebe Grüße, Ute.