Wenn das Licht erhellt, was wachsen möchte – Neu- /Vollmond Zwillinge /Schütze 05.12. /20.12.2025
Kaum zu glauben, dass wir mit dem Dezember nunmehr den letzten Monat des Jahres einläuten. Gerade nach diesem Jahr 2025, dem chinesischen Jahr der Schlange, das für viele von uns einem Jahr der Häutung glich, mag der Dezember das Gefühl bescheren, dass sich die Welt um uns herum oder in uns selbst für einen Moment beruhigt.
Es ist, als könnten wir nach einem langen Jahr des Säuberns und Reinwaschens tiefer ausatmen und uns innerlich stärken. Besonders die Zeit der bevorstehenden Rauhnächte mag eine willkommene Zeit sein, unsere Verbindung zur feinstofflichen Welt zu stärken und bewusst nach innen zu lauschen, welche Wünsche und Pläne es sind, …
… die im neuen Jahr Gestalt annehmen wollen.
Mit diesen einführenden Worten heiße ich dich herzlich willkommen zu diesem neuen Monatsbeitrag, in dem wir einen Blick auf die wichtigsten Konstellationen des Monats halten wollen, allen voran auf die Energien und möglichen Entwicklungen, die der Vollmond in Zwillinge am 5. Dezember sowie der Neumond in Schütze am 20. Dezember für uns bereithalten.
Bevor ich gleich loslege, möchte ich gleich zu Beginn gerne etwas ankündigen. Und zwar plane ich für den Rauhnachtsabend des 4. Januar 2026, das ist ein Sonntag um 18:00 Uhr, wieder ein Online-Neujahrs-Event. Im Rahmen dieses Events möchte ich dir, sofern du dich gerufen fühlst, einen Überblick über die wichtigsten Konstellationen im neuen Jahr schenken, so dass du dich bestmöglich auf das neue Jahr und seine neuen Energien einstimmen kannst.
2026 wird völlig anders sein als 2025.
2026 wird das Jahr sein, wo wir besser verstehen werden, warum wir uns in 2025 immer wieder in Geduld üben durften, warum gewisse Dinge einfach nicht so gelaufen sind, wie wir es gerne gehabt hätten. In 2026 wird rückblickend betrachtet alles einen Sinn ergeben. Uns wird deutlicher bewusst werden, warum in 2025 alles so kommen musste, wie es gekommen ist.
Abgerundet wird das Online-Neujahrs-Event wieder mit einer schamanischen Kraft- und Visionsreise, so dass du dich im Anschluss an unser Meeting auf deine ganz persönliche Visionssuche begeben kannst. Wie ich von vielen Teilnehmern des letzten Neujahrs-Events vernommen habe, hat die schamanische Visionsreise sie über das ganze Jahr hinweg begleitet und bestärkt. Freu mich also, wenn auch du beim nächsten Online-Neujahrs-Event am 4. Januar dabei bist. Nähere Infos und den Buchungs-Link findest du hier
Und nun zurück zum Dezember …
Nach einem in vielerlei Hinsicht aufwühlenden und zugleich erkenntnisreichen November-Monat, in dem uns die starke Planetenpräsenz in Skorpion zusammen mit dem rückläufigen Merkur so manch persönliche und auch zwischenmenschliche Wahrheiten offenbart hat, dürfen wir jetzt im Dezember innehalten. Wir dürfen uns selbst die Zeit nehmen, all das Erfahrene einfach mal sacken zu lassen.
Ich erwähnte in meinem letzten Beitrag, dass uns der November unserer Wahrheit fühlbar näherbringen würde. Und so lädt uns der Dezember dazu ein, unsere Erlebnisse der vergangenen Wochen in Ruhe zu verdauen. Im Zuge dessen dürfen wir uns selbst die Erlaubnis geben, überall dort sanfte Veränderungen einzuleiten, wo wir sie spürbar brauchen. Das sind Veränderungen, die künftig weniger Anstrengung von uns erfordern, die wir uns zuvor jedoch aus diversen Gründen, …
… oft aus Angst und Unsicherheit verwehrt haben.
Gerade der Neumond in Skorpion am 20. November hatte vielen – wie ich erfahren durfte – zugesetzt. Viele waren krank, energie-, antriebslos, wurden teils auch mit finanziellen Herausforderungen konfrontiert. All das passt zum Skorpion, stand der Neumond in Skorpion doch in Opposition zum unberechenbaren Uranus in Stier.
Ich selbst hatte rund um den Neumond einige unruhige Nächte mit tiefen Träumen und Bildern, teils mit schamanischen Botschaften, die richtig unter die Haut gingen. Es waren Nächte, wo ich mir mancher Beziehungsdynamiken in einer ja fast schon tiefenpsychologischen Weise bewusst geworden bin.
So dürften sich die Energien im Vergleich …
… zum tief schürfenden Monat November spürbar leichter verändern, gerade jetzt, da sich die Sonne seit 22. November und noch bis 21. Dezember im Zeichen Schütze aufhält. Während uns der Skorpion seiner Natur nach dazu verhilft, eine alte Version unser Selbst sterben zu lassen, so vermag uns der Schütze ein Gefühl Freiheit und Zuversicht zu schenken.
Nicht umsonst stellt uns der Schütze die eine, fundamentale Frage:
„Wovon möchtest du frei sein, damit auch du Freiheit genießen kannst?“
Im letzten Monat November dürften viele von uns erfahren haben, wovon sie sich befreien wollen. Vielleicht sind es materielle Dinge, manche Besitztümer oder auch eigene Verhaltensweisen, die uns nicht mehr dienlich sind, die sich möglicherweise auch zerstörerisch auf uns und unser Leben auswirken. Vielleicht sind es auch die Verhaltensweisen anderer, die uns dazu bringen, jemand zu sein, der oder die wir nicht sind.
So bietet uns der Auftakt in den Dezember mit dem Sextil von Venus in Schütze zu Pluto in Wassermann am 2. Dezember eine gute Möglichkeit, ehrlich hinzuschauen. Der harmonische Dialog zwischen Venus und Pluto wirkt hier wie ein Spiegel der Seele, d.h. das, was wir in anderen oder in äußeren Umständen sehen oder auch ersehnen, sind zumeist Reflexionen unserer eigenen unerlösten Themen. Indem wir die Bereitschaft aufbringen, uns ehrlich zu hinterfragen, können wir unsere Beziehungen vertiefen und Klarheit gewinnen, …
… auch mit Blick auf berufliche Ambitionen oder Kooperationen.
Mit diesen Energien steuern wir auf den Vollmond in Zwillinge am 5. Dezember zu, mit dem Mond auf 13 Grad Zwillinge und der Sonne auf 13 Grad Schütze. Jeder Vollmond bringt in gewisser Weise etwas zur Vollendung. Dabei müssen es nicht immer große Dinge sein.
Wie im Radix zu sehen, wirkt der zuvor beschriebene Transit von Venus und Pluto nach wie vor. Zudem steht der Vollmond in gradgenauer Spannung zur Mondknotenachse, was auf eine unterschwellige Spannung hinweist, die uns bewusst machen möchte, …
… was es ist, was in uns nach Ausgleich ruft.
Wenn wir uns nun bewusst machen, dass wir mit dem Mond in Zwillinge mental sehr aktiv sind, viele Gedanken und Informationen verarbeiten oder auch mit mehreren Wahlmöglichkeiten konfrontiert sind, so kann es uns unter einem Mond in Zwillinge eher schwerfallen, uns z.B. für eine Sache zu entscheiden.
Vielmehr sind wir wissbegierig, neugierig und können auch dazu neigen, uns in vielen Möglichkeiten, sei es in unseren sozialen Interaktionen oder in den Sozialen Medien zu verlieren. Die Zwillinge sind auch vergleichbar mit dem Schüler in der Schule, der alles lernt, was von ihm verlangt wird, und der nichts anderes tut, …
… als das Gelernte zu reproduzieren, zu kopieren oder zu vervielfältigen.
Mit der Sonne in Schütze jedoch auf der anderen Seite ist unser Bedürfnis etwas anders gelagert. Da sind wir der Student, der sich auf sein Lieblingsfach ausrichtet und in diesem Bereich forscht, seinen Horizont weitet und zu eigenen Erkenntnissen findet. D.h. hier sind wir sehr viel fokussierter, denn mit der Sonne in Schütze streben wir danach, unsere Ideale zu verwirklichen. Da ist es uns wichtig, mit unserem Tun ein höheres, sinnhafteres Ziel anzustreben. Da möchte sich unsere Lebensphilosophie auch in unserem Tun widerspiegeln.
So darfst du dich bspw. zu diesem Vollmond selbst mal fragen: Wo agierst du wie der Schüler in der Schule, der nur das tut und lernt, was von ihm erwartet wird? Und der sich – gleich dem stupidem Auswendig-lernen – Tag-ein-Tag-aus ein Wissen einverleibt bzw. Dinge tut, die ihn nicht (mehr) interessieren, …
… die ihn nur noch müder, energie- und antriebsloser machen.
Und die andere Frage, die du dir stellen darfst: Wo spürst du ganz deutlich, dass es dich nach etwas Sinnvollerem ruft? Etwas, das dir die Möglichkeit schenkt, dich weiterzuentwickeln, weiter zu wachsen. Etwas, wofür du dich richtig interessierst, wo deine Energie hochgeht, sobald du deinen Fokus in diese Richtung lenkst.
Diese Fragen habe ich bewusst gewählt, denn genau das ist das Spannungsfeld, das sich zwischen den Zwillingen und dem Schützen zum Vollmond aufbaut, und das noch zusätzlichen Druck durch die Mondknotenachse erhält, womit all jene Häuser in deinem Horoskop ins Rampenlicht rücken, wo du die mittleren Grade der veränderlichen Zeichen stehen hast, also die mittleren Grade der Zwillinge, Schütze, Jungfrau und Fische.
Wenn wir uns zudem vergegenwärtigen, …
… dass wir mit dem absteigenden Mondknoten in Jungfrau am liebsten alles richtig machen wollen, perfekte Leistungen abliefern wollen und möglichst keine Fehlentscheidungen treffen wollen, da ruft uns der aufsteigende Mondknoten in Fische dazu auf, dem Ruf unserer Seele mehr Gehör zu schenken und uns selbst und unserer geistigen Führung mehr zu vertrauen. Was nichts anderes heißt, als dass dort, wo in unserem Horoskop der aufsteigende Mondknoten in den Fischen transitiert, dort darf unser Leben leichter werden. Da wollen wir alles Schwerfällige, Mühsame loslassen, uns wie ein Fisch im Wasser von der Strömung tragen lassen, anstatt gegen sie zu schwimmen.
Wenn wir zudem sehen, dass sich Merkur, der Regent der Zwillinge, im Zeichen Skorpion und in Spannung zu Chiron befindet, ist dies eine zusätzliche Einladung an uns, unsere Denkmuster in Beziehungen, Familienstrukturen oder auch in beruflichen Situationen zu reflektieren, was irritierend oder erhellend, …
… in der Summe jedoch immer lehrreich ist.
Dazu ein Beispiel: Wenn ich Merkur im Quinkunx-Aspekt zu Chiron sehe, muss ich immer an Menschen denken, die eine Ausbildung nach der anderen abschließen oder ewig studieren, die sich aber nicht trauen, etwas aus ihrem Wissen zu machen oder es mit anderen zu teilen. Das liegt zumeist daran, dass Merkur im Kontakt zu Chiron eine alte Wunde oder einen alten Glaubenssatz triggern kann, der sie glauben lässt, dass ihr Wissen niemals ausreichen wird.
Sie halten sich oftmals nicht für intelligent genug und so lernen sie immer weiter und weiter, tapezieren ihre Wände mit diversen Abschlüssen und dennoch fassen sie im Berufsleben lange Zeit nicht richtig Fuß, weil all das Lernen nur dazu dient, eine alte Versagensangst zu kompensieren. In dem Moment jedoch, wo sie sich – analog zum unkonventionell denkenden Chiron – zu dem bekennen, was sie wirklich begeistert, brauchen sie plötzlich keine Diplome mehr. Allein ihre Freude am Tun lässt sie ihre wahren Talente auf eine Weise entfalten, so dass der lang ersehnte Erfolg …
… oft eine ganz überraschende und natürliche Konsequenz dessen ist.
Was ich mit diesem Beispiel sagen möchte, ist, dass uns Merkur im Spannungsaspekt zu Chiron zu zeigen vermag, wo unsere Gedanken, Gespräche und Kommunikationsmuster alte Wunden berühren können. Vielleicht erinnert uns ein Konflikt, ein Streit oder auch eine berufliche Entscheidung an schmerzhafte Erfahrungen aus unserer Vergangenheit.
Das Gute ist, dass zu diesem Vollmond Mars in Schütze im Trigon zu Chiron steht. Dieser Aspekt erinnert uns daran, dass aktives Handeln Heilung bringt. Indem wir Verantwortung für das übernehmen, was uns elementar wichtig ist, und uns von Ängsten vor dem Unbekannten nicht aus der Bahn werfen lassen, lösen wir Blockaden, wachsen über alte Strukturen und Glaubenssätze hinaus und erlauben uns, …
… dass unsere Entscheidungen von mehr emotionaler Tiefe getragen sind.
Passend zu diesem Kontext möchte ich eine Neuerung ankündigen. Es hat lange gebraucht, bis ich mich zu dieser Entscheidung durchgerungen habe. Sie betrifft meine Arbeit auf YouTube. Nach mehr als 5 Jahren kontinuierlicher YouTube-Präsenz habe ich mich entschlossen, mein Wirken auf dieser Plattform zu beenden. Ich spüre schon länger, dass ich mich auf den Sozialen Plattformen insgesamt nicht mehr wohl fühle. Dazu zählt auch Facebook, wo ich vor kurzem meinen Account gelöscht habe. Darüber hinaus hat die wachsende KI-Präsenz in den Sozialen Medien meinen Rückzugswunsch noch mehr bestärkt.
Zudem ist es so, dass ich den Ruf der Schamanin in mir laut und deutlich vernehme, und so möchte ich ihr künftig mehr Raum schenken, als ich das bislang getan habe. Bis jetzt stand stets die Astrologin im Rampenlicht und die schamanische Arbeit lief im Hintergrund.
Das soll und darf sich künftig ändern.
Auch wenn ich mich von YouTube zurückziehe, bedeutet dies nicht, dass meine Arbeit endet. Sie wird nur eine andere Form annehmen. Passend zum aufsteigenden Mondknoten in Fische, der mein 10. Haus der Berufung aktiviert, möchte ich künftig mehr Raum schaffen für tiefer gehende Inhalte und für schamanische Seminare, die ich bereits hinter den Kulissen vorbereite.
Meine monatlichen Beiträge werde ich weiterhin erstellen. Sie werden auch weiterhin einen astrologischen Rahmen haben, allerdings nicht mehr in einer so detaillierten Weise, wie ich das bislang zu Neumond und Vollmond gemacht habe. Vielmehr möchte ich die monatlichen Energien in einen zusammenfassenden Kontext stellen und mit schamanischen Inhalten und praktischen Beispielen untermalen, so dass sie von jedem (auch von Nicht-Astrologie-Interessierten) besser erfasst werden können.
Meine Beiträge werden ab Januar 2026 …
… ausschließlich auf den Podcast-Kanälen wie Spotify, iTunes und auf meiner Webseite zu finden sein. Für jene, die Spotify und dergleichen nicht nutzen, habe ich den Podcast-Player bereits auf meiner Webseite, direkt auf der Startseite eingebettet, so dass er für alle Interessierten problemlos abrufbar und hörbar sein wird. Zudem werde ich den Podcast ab Januar auch im Blog-Bereich auf meiner Webseite veröffentlichen, und zwar unterhalb der monatlich erscheinenden Text-Beiträge.
Darüber hinaus werde ich meinen Newsletter auch weiterhin an alle interessierten Leser und Leserinnen versenden. Der Newsletter hat eine persönlichere Note, weil ich darin oft Erfahrungswerte teile, die ich im Podcast nicht teilen würde. Zudem erlaubt mir der Newsletter, mich auf die Energien besser einzustimmen, und ihn immer nur dann zu versenden, wenn ich spüre, dass es etwas Wichtiges mitzuteilen gibt. Wenn dich der Newsletter interessiert, findest du den Anmelde-Link hier
Um den Bogen wieder zurück zum Vollmond …
… in Zwillinge zu spannen, so unterstützt uns der Vollmond und der Dezember insgesamt darin, unseren Entscheidungen mehr emotionale Tiefe zu verleihen, so wie ich dies gerade getan habe. Das harmonische Wassertrigon, das sich zwischen Merkur in Skorpion, Jupiter in Krebs und Saturn in Fische spannt, fördert solche Impulse.
Dieses harmonische Wassertrigon schärft unsere Intuition, unser Denken ist tiefgründiger und strukturierter, so dass wir Zusammenhänge besser erkennen, die zuvor unklar waren. Ein Beispiel aus unserem Alltag könnte rund um den Vollmond so aussehen, dass z.B. ein Streit, der lange schwelt, plötzlich in einem klärenden Gespräch gelöst werden kann. Beruflich wiederum könnte etwas ins Fließen kommen, z.B. könnte sich für eine blockierte Projektidee ein unerwarteter Weg auftun.
Gleichzeitig warnen die Spannungen …
… zwischen Jupiter und Mars sowie zwischen Mars und Saturn vor etwaiger Überforderung. Da mag es – wie schon zuvor erwähnt – wichtig sein, unsere Energie bedacht einzusetzen. Wenn wir demnach klug und bewusst unsere Prioritäten setzen, nutzen wir diesen kosmischen Rückenwind zum Vollmond optimal. Die Konsequenz kann sein, dass wir NEIN sagen zu bestimmten Dingen oder Menschen, und mit unserer Entscheidung den ein oder anderen enttäuschen.
Nach dem Vollmond, um den 8. Dezember, wird die Spannung von Mars und Saturn exakt, darüber hinaus wird Merkur am 10. Dezember in erneuter Opposition zu Uranus und im Trigon zu Neptun stehen und am 14. Dezember wird Mars in den Endgraden des Schützen seine Spannung zu Neptun aufbauen. Diese Transite fordern Flexibilität, Achtsamkeit, Geduld und eine realistische Einschätzung. Da könnten sich überraschende Wendungen und …
… auch so manch unerwartete gute Lösung zeigen.
Durch Uranus Einfluss kann sich jedoch auch eine innere Unruhe bemerkbar machen, die bspw. unseren Schlaf beeinträchtigen kann. Ein übermäßiger Druck oder Illusionen können in diesen Tagen schnell zu Frustration oder unerwarteten Herausforderungen führen. Das Gute ist, dass Mars am 15.12. in den Steinbock wechselt. Dieser Mars ist sehr viel geerdeter, geduldiger, pragmatischer. Und so können Geduld und kluge Reflexion der Schlüssel sein, um ein etwaiges inneres Chaos in Klarheit zu verwandeln.
Damit steuern wir auf den Neumond in Schütze am 20. Dezember zu. Dieser findet auf 28 Grad Schütze statt. Wann immer wir auf den Schützen schauen, so symbolisiert er Abenteuerlust, Sinnsuche und Wachstum im lichthaften Sinne, sowie Übertreibung, …
… Maßlosigkeit und Rechthaberei im schattenhaften Sinne.
Da sich der Neumond zwischen Venus in Schütze und Mars in Steinbock einbettet, könnten unsere Vorstellungen, Initiativen von entsprechender Tatkraft, Mut und Entschlossenheit begleitet sein. Wäre da nur nicht zugleich die Spannung, die Venus, Mond und Sonne zu Saturn und Neptun halten, was uns generell unsere Beziehungen, Werte und Ideale kritischer prüfen lässt.
Diese Spannungen von Venus und Sonne zu Saturn und Neptun werden uns auch noch einige Tage nach dem Neumond begleiten, was so manche Laune, vielleicht auch manche Beziehung oder manches Vorhaben trüben kann. Zusammen mit der Tatsache, dass Jupiter als Regent des Schützen in einem unterstützenden Aspekt zu Saturn steht, könnten wir dank dieser Transite zumindest unsere Ressourcen …
… in diesen Tagen etwas besser und realistischer einschätzen.
Jupiter in Spannung zu Chiron kann auch die Einladung an uns sein, uns selbst, unseren Gaben und unserer inneren Führung mehr zu vertrauen. Dieser Aspekt kann manche Unsicherheit bergen, da kann sich bspw. eine Angst vor der eigenen Größe zeigen. Es ist, als ob wir in einem vergangenen Leben – wann immer wir unserer Wahrheit gefolgt sind – plötzlich vom Podest gestürzt wurden. Und genau diese Unsicherheit oder auch Angst vor dem „Fall“, vor dem „Absturz“ kann zu diesem Neumond spürbar sein.
Hilfreich ist es, wenn wir diese Spannung als Sprungbrett für unser Wachstum, für unsere Ausdehnung nutzen. Denn sobald wir uns in unbekannte Gefilde ausdehnen – zu denen uns der aufsteigende Mondknoten in Fische auffordert – kann sich ein Wachstumsschmerz bemerkbar machen. Wichtig ist, ihn anzuerkennen, ohne uns von ihm in unseren Vorhaben irritieren …
… oder in unseren Grundfesten erschüttern zu lassen.
Mit Merkur in Spannung zur Mondknotenachse sind wir nochmal mehr eingeladen, Dinge anders zu tun, als wir sie bislang getan haben. Wir dürfen neue Erfahrungen zulassen und unsere mentale Komfortzone verlassen. Entscheidungen, die wir rund um den Neumond treffen, können weitreichende Folgen haben. Auch die Initiativen, die wir in diesen Tagen einleiten, können mittel- bis langfristig Wirkung entfalten.
Einen Tag nach Vollmond, am 21. Dezember, feiern wir dann die Wintersonnenwende. Sie markiert die längste Nacht des Jahres. Es ist zugleich der Moment, wo die Sonne vom Schützen in den Steinbock wechselt. Symbolisch bereiten wir uns in der Dunkelheit darauf vor, dass das Licht zurückkehrt. So sind die Rauhnächte, während die Sonne durch den Steinbock wandert, eine heilige Zeit der inneren Einkehr, in der in der Stille der dunklen Nächte …
… der Samen für das Neue keimen kann.
Mythologisch können wir diese Zeit z.B. auch mit dem Brüder Grimm-Märchen von Frau Holle vergleichen. Das Märchen von Pechmarie und Goldmarie, die zwei Seiten in uns, wovon die eine nach materiellen Besitztümern und äußeren Sicherheiten strebt, während die andere danach strebt, ihr Tun mit ihren innersten Bedürfnissen in Einklang zu bringen.
Das Märchen zeigt uns, dass es stets unsere innere Verfassung ist, die nach außen strahlt. Je gründlicher wir in uns selbst aufräumen, desto reiner und leuchtender zeigen sich auch unsere äußeren Lebensumstände. Wenn wir demnach gründlich unsere Arbeit tun, so wie dies Goldmarie im Märchen tut, dann ist unsere Welt mit einer schneeweißen Hülle als Ausdruck unserer inneren Reinheit bedeckt. Dann ist unsere Welt in Ordnung. Wenn wir unser Leben aufräumen und JA sagen zu uns selbst, und bereit sind, noch so große Schwierigkeiten zu überwinden, wie Goldmarie dies getan hat, gewinnen wir etwas überaus Wertvolles, nämlich das Gold …
… und damit sinnbildlich unsere Lebensenergie zurück.
Wenn wir uns mit diesen Absichten dem Jahresende nähern, dann – wenn Merkur in Spannung zu Saturn stehen wird – können wir die Zeit nutzen, um innerlich Bilanz zu ziehen. Vielleicht magst du im Dezember das Gefühl haben, dass du bereit bist für das Neue, aber das Neue ist noch nicht gänzlich da.
Insofern dürfen wir uns im Vertrauen üben und okay damit sein, wenn wir jetzt noch nicht genau absehen können, was als Nächstes passieren wird, oder wenn wir mit einem Gefühl der Leere konfrontiert werden. Die Leere ist etwas Wunderschönes, wenn wir uns für sie öffnen. Gleich einem leeren Gefäß, dürfen auch wir leer werden, …
… damit wir das Neue in der Stille empfangen können.
In diesem Sinne wünsche ich uns allen eine ganz bezaubernde Weihnacht und einen sanften Jahresausklang, mögen wir uns innerlich für das neue Jahr stärken, denn in 2026 wird für viele das Warten darauf, das im Außen endlich etwas passiert, ein Ende nehmen. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, freu ich mich schon jetzt darauf, wenn ich dich im Rahmen des Online-Neujahrs-Events am 4. Januar im Kreise von Gleichgesinnten begrüßen darf.
Bis dahin wünsche ich dir einen entspannten Jahresausklang, eine besinnliche Weihnachtszeit im Kreise deiner Liebsten und ein sanftes Ankommen im neuen Jahr. Ganz liebe vorweihnachtliche Grüße, Ute
Erfahre in diesem Video, welche persönlichen Botschaften der Voll- und Neumond für dich bereithalten. Viel Freude wünsche ich dir!
