Zwischen Vision und Wandel: Vollmond in Löwe 01.02. & Neumond (Sonnenfinsternis) Wassermann 17.02.2026
Die außergewöhnlich intensive letzte Januarwoche mit der massiven Planetenballung im Zeichen Wassermann, der Konjunktion von Mars und Pluto in Wassermann und dem finalen Eintritt von Neptun in den Widder – waren ein klares Signal dafür, dass diese Wassermann-Saison einzigartig ist.
Zudem beginnt mit der bevorstehenden Saturn-Neptun-Konjunktion ab Februar eine neue Ära visionärer Impulse, intuitiver Durchbrüche und ungewohnter Lösungswege. Wer nicht nur offen bleibt für das Unbekannte, sondern auch etwaige neue Lebensentwürfe auf ihre Alltagstauglichkeit prüft, kann diese Phase, die der Februar einleitet, als ein tiefgreifendes, persönliches Upgrade …
… und als Startpunkt eines ganz neuen Lebenskapitels nutzen.
Wir befinden uns in einer außergewöhnlich intensiven Übergangsphase. Starke geomagnetische Aktivitäten zusammen mit der geballten Wassermann-Energie, die wir derzeit erleben, wirken besonders stark auf unsere Wahrnehmung und unser Nervensystem ein. Es ist, als ob unser gesamtes energetisches Schaltwerk ein Update erfährt. Mit der Folge, dass extreme Emotionen, darunter auch Nervosität, Unruhe und gesellschaftliche Spannungen auftreten können. Gerade deswegen sind Erdung, innere Zentrierung und bewusste Selbstregulation im Übergang von Januar zu Februar entscheidend.
Gleich zu Beginn begrüßt uns der Monat Februar …
… mit dem Vollmond im Feuerzeichen Löwe am 1. Februar. Seine Wandlungskraft erinnert uns an unser inneres Feuer, an unsere schöpferische Kraft und an den Mut, uns in unserer Einzigartigkeit zu zeigen.
Dieser Vollmond am 1. Februar findet auf 13° Löwe statt, mit dem Mond auf 13° Löwe und der Sonne auf 13° im gegenüberliegenden Zeichen Wassermann. Damit öffnet er einen Raum, indem wir in ein besseres Gleichgewicht finden können, zwischen dem, wonach wir persönlich streben und dem, was die Welt um uns herum von uns erwartet. Hier ist die feine Tanzachse zwischen dem Ich und dem Wir angesprochen – und damit ist uns zu diesem Vollmond ein Moment gegeben, wo wir unsere eigene Kraft mit der Energie unserer Gemeinschaft in Harmonie bringen wollen.
Dieser Vollmond berührt mich auch persönlich.
Einige von euch waren überrascht, als ich im Dezember ankündigte, YouTube zu verlassen. Der Grund ist schlicht und ehrlich der: Meine Intention war es, einen reinen Hörraum schaffen zu wollen – einen Ort, an dem meine Stimme frei fließen kann, ohne Algorithmen, Social-Media-Trends oder äußere Vorgaben.
Die gute Nachricht ist nun, dass du meine Beiträge auch weiterhin auf YouTube hören kannst: All die technischen Hürden, die zum Jahreswechsel bei meiner Podcast-Hosting-Plattform aufgetreten waren, sind inzwischen behoben. Infolge dieses technischen Feinschliffs bietet diese Plattform neuerdings …
… auch eine Schnittstelle zu YouTube an.
Was so viel bedeutet, dass ab Februar meine monatlichen Podcasts automatisch von dieser Hosting-Plattform auch auf YouTube in die Verteilung gehen bzw. dort veröffentlichen werden, ohne dass ich mich auf YouTube selbst einbringen muss. So kannst du mir auch weiterhin auf deinen bevorzugten Kanälen folgen: YouTube, Spotify, iTunes oder direkt über den Podcast auf meiner Webseite, der sowohl auf meiner Startseite als auch im Blog-Bereich eingebettet ist.
Damit habe ich selbst Sorge dafür getragen, dass ich meinem eigenen Rhythmus folge und zeitgleich auch die Bedürfnisse meiner Gemeinschaft, meiner Zuhörer achte, denn genau dieses Thema des Gleichgewichts ist es, …
… auf das uns der Vollmond im Zeichen Löwe hinweist.
Eine kraftvolle Planetenballung in Wassermann – mit Pluto, Mars, Sonne, Venus und Merkur in Wassermann – unterstützt zu diesem Vollmond unsere Visionen, unsere Kreativität und Herzenswünsche. Pluto nahe Mars, Venus nahe Merkur sowie das Sextil von Venus und Merkur zu Chiron zeigen, wie Heilung, Mut und Ausdruckskraft Hand in Hand gehen können.
Dieser Vollmond lädt uns ein, unser Licht ohne Scheu leuchten zu lassen, unsere Einzigartigkeit zu zeigen und mutig unseren Weg zu gehen – wie ein Künstler, der sich voller Freude auf die Bühne wagt. Gleichzeitig erinnert er uns daran, innezuhalten, wenn Spannungen, Unzufriedenheit oder Zweifel auftauchen.
Besonders die Spannung von Jupiter …
… zu Sonne, Venus und Merkur macht deutlich, wo wir nach Erfolg, Wohlstand und Glück streben. Zugleich kann er uns auch zeigen, wo ein Ungleichgewicht zwischen äußeren Zielen und unseren inneren Bedürfnissen unser wahres Glück blockiert. Unzufriedenheit, Unsicherheit oder Enttäuschung können dann Hinweise sein, innezuhalten und unsere Prioritäten nochmal zu prüfen. Zu viele Projekte oder ein einseitiger Fokus auf äußeren Erfolg können uns von unserem wahren Weg ablenken.
Der Vollmond begünstigt spirituelle Vertiefung und innere Ruhe – vorausgesetzt, wir bleiben uns selbst treu und lassen uns nicht von äußeren Erwartungen leiten. Der Vollmond kann uns Lebensfreude und Herzensmut schenken, uns aber auch empfindlich gegenüber Enttäuschungen machen, gerade dann, wenn die vielleicht ersehnte Anerkennung ausbleibt. Umso wichtiger ist …
… ein achtsamer Umgang mit Erwartungen – an uns selbst und an andere.
Gerade deshalb lädt uns dieser Vollmond zu einer ehrlichen Frage ein: Was sind wir bereit zu geben, um wirklich empfangen zu können? Ein wichtiger Leitsatz, der mir auf meinem schamanischen Weg immer wieder begegnet ist, lautet:
Lerne zu geben, damit das Leben dir in seiner Fülle begegnen kann.
Dieser Leitsatz betont ein Miteinander aus Herzenspräsenz und Eigenständigkeit, das weniger selbstbezogen, sondern mehr im Einklang ist mit anderen, ohne uns dabei selbst zu verlieren. Das ist die zentrale Botschaft dieses Vollmondes.
So freue auch ich mich, einige Neuigkeiten mit dir zu teilen, …
… die mir sehr am Herzen liegen. Gerade jetzt, nachdem ich eine erfüllende Erfahrungswoche mit meiner schamanischen Seminargruppe hier auf Teneriffa verbracht habe, schwingt die besondere Qualität dieser gemeinsamen Zeit im Januar in mir nach. Auch die gebündelte Steinbock-Kraft, die wir im Januar hatten, hat mich darin unterstützt, mein neues Seminarprogramm für dieses Jahr fertigzustellen.
So findest du z.B. im Bereich „Präsenzseminare“ auf meiner Webseite ein schamanisches Retreat, das ich erstmalig Ende August in Thüringen, in einem wunderschönen Waldkraft-Resort Vitaleum veranstalten werde. Dieses Retreat entspricht inhaltlich dem Format, das ich bisher auf Teneriffa angeboten habe. Es lädt dich ein, in die stille Weisheit des Waldes einzutauchen, zur Ruhe zu kommen und die verborgenen Schätze deine(r) Seele zu entdecken.
Ebenfalls in dem Waldkraft-Resort Vitaleum in Thüringen …
… biete ich in diesem Jahr eine schamanische Ausbildungsreihe an, die im Juni startet. Wenn du dich z.B. in einem kleinen, geschützten Kreis tiefer für das schamanische Heilwissen und für kraftvolle Einweihungen in Anlehnung an die Tradition der Anden-Schamanen öffnen möchtest, dann schau in den nächsten Tagen gern in den Bereich „Präsenzseminare“, denn dann wird die Seminarreihe „Erwecke die Medizinfrau / den Medizinmann in dir“ online gehen.
Solltest du wiederum zu jenen gehören, die mit Interesse meinen Erfahrungen mit der tiefheilsamen Pflanzenmedizin Iboga gelauscht haben, so biete ich in diesem Jahr ebenfalls Retreats an. Diese werden in sehr kleinen Gruppen von maximal sechs Personen stattfinden, um eine besonders achtsame und individuelle Begleitung zu ermöglichen.
Unter dem Menüpunkt „Iboga“ findest du …
… alle Retreats und Termine. Zudem teile ich dort auch einige wertvolle Infos zur Heilwirkung dieser Pflanze sowie meine ganz persönliche Erfahrung aus meiner Initiation bei den Bwiti-Schamanen in Gabun (Westafrika). Freu mich schon jetzt, wenn du dich zu einem meiner Seminarangebote gerufen fühlst und wir uns vielleicht schon bald in einem schönen, naturnahen Gruppensetting persönlich begegnen.
Manche von euch haben mich gefragt: „Ute, jetzt wo du auch Seminare in Deutschland anbietest – bedeutet das, dass du deinen Lebensort wieder nach Deutschland verlegt hast?“ Darauf möchte ich antworten: Noch nicht – oder vielleicht noch nicht ganz. Vorerst ist es mein Wunsch, durch die Seminare wieder mehr Zeit in Deutschland zu verbringen, besonders in den Sommer- und Herbstmonaten. Wie sich mein persönlicher Lebensweg darüber hinaus entfalten möchte, wird sich im Laufe des Jahres auf ganz natürliche Weise zeigen.
Kommen wir zurück zu den astrologischen Konstellationen des Monats, …
… so können die Tage nach dem Vollmond eine spürbare Bewegung in festgefahrene Themen bringen. Mit der Direktläufigkeit von Uranus im Stier am 3. Februar öffnet sich nun der Weg für Veränderungen in Bereichen, die Stabilität, Sicherheit und Ressourcen betreffen. Veränderungen, die lange innerlich vorbereitet wurden, können nun konkrete Formen annehmen – oft leise, manchmal überraschend, aber mit nachhaltigem Potenzial. Besonders jene, die in den letzten Jahren klug und vorausschauend gehandelt haben, könnten nun Entwicklungen erleben, die sich fast wie ein kosmischer Bonus anfühlen.
Ein markanter Wendepunkt folgt am 14. Februar, wenn Saturn final in den Widder tritt. Nachdem Saturn seinen Lauf in den unsicheren, orientierungslosen Fischen nun endlich beendet hat, ist es Saturn im Widder, der kein Aufschieben mehr duldet. Anders als Saturn in Fische, der zögert und nicht so recht weiß wohin, ist im Gegensatz dazu ein Saturn in Widder ein richtiger Macher. Er erinnert uns daran, dass wahrer Mut dort beginnt, …
… wo wir Verantwortung für unser eigenes Feuer übernehmen.
Diese Energie prüft, wo wir wirklich für uns einstehen, wo wir Verantwortung für unseren Weg übernehmen – und wo wir uns bisher noch zurückgehalten haben. Wer bereit ist, sich selbst und seine Lebensziele ernst zu nehmen, kann jetzt kraftvolle Fortschritte machen. Wer zögert, könnte mit Situationen konfrontiert werden, die Klarheit und innere Haltung einfordern.
Zu diesem wichtigen Transit habe ich einen Sonderbeitrag veröffentlicht mit dem Titel „Entschlossen und unbeugsam“. Darin gehe ich ausführlicher auf die tiefere Bedeutung von Saturn im Widder ein – auch auf kollektiver Ebene – und auch darauf, wie wir diese Energie bewusst nutzen können, um innere Stärke, Ausrichtung und Standhaftigkeit zu entwickeln – ohne uns zu verhärten, aber auch ohne uns selbst zu verleugnen.
All dies führt uns schließlich zur ersten Sonnenfinsternis des Jahres, …
… dem Neumond am 17. Februar, der von einer ringförmigen Sonnenfinsternis begleitet ist. Diese Sonnenfinsternis findet in den Endgraden des Wassermanns, auf 28° bzw. aufgerundet auf 29° Wassermann statt. Sie leitet einen kraftvollen Neubeginn auf kollektiver und persönlicher Ebene ein. Alte Zukunftsbilder dürfen sich auflösen, neue Visionen entstehen. Bekräftigt wird dies auch durch das chinesische Neujahr, das ebenso am 17. Februar – am Tag der Sonnenfinsternis – den Wechsel vom Jahr der Holz-Schlange in das Jahr des Feuerpferdes einleitet.
Wenn wir in diesem Kontext kurz zurückblicken, und zwar auf den Neumond am 18. Januar in den Endgraden des Steinbocks, wird deutlich, dass dieser einen wichtigen Abschluss markiert hat – und zwar in Bezug auf die Wegstrecke, die wir …
… seit der Saturn-Pluto-Konjunktion in Steinbock in 2020 zurückgelegt haben.
Dieser letzte Neumond im Januar kann uns deutlich gemacht haben, welchen Weg wir in den letzten Jahren gegangen sind, welche lebensverändernden Entscheidungen wir getroffen und welche Anstrengungen wir auf uns genommen haben, um genau an diesen Punkt zu gelangen, an dem wir heute stehen. Es kann sich so angefühlt haben, als hätten wir zum Neumond in Steinbock von der Spitze eines Berges heruntergeblickt, auf den langen Weg bis hinunter ins Tal und damit auf all die Hürden und Herausforderungen der vergangenen Jahre, und zugleich können wir wahrgenommen haben, wie sich der Blick auf eine ganz neue Lebenslandschaft nun allmählich zu öffnen beginnt.
Der Steinbock hat uns seit der Saturn-Pluto-Konjunktion im Jahr 2020 dazu angeleitet, Schritt für Schritt, mit Geduld und klarem Fokus, ein stabileres und gesünderes Fundament zu errichten. Zugleich ging damit das Steinbock-Versprechen einher, dass jede bewusste Anstrengung, jede Investition …
… und jede Phase der Disziplin irgendwann Früchte trägt.
So bildete genau dieser Neumond im Steinbock am 18. Januar den Auftakt und zugleich die Vorbereitung für das, was sich nun zu entfalten beginnt. Mit besonderem Blick auf die Sonnenfinsternis in den Endgraden des Wassermanns am 17. Februar wird für viele sichtbar werden, wie sich ab jetzt nach und nach eine neue Lebenslandschaft zu formen beginnt. Der Januar markierte die endgültige Loslösung aus dem Jahr der Holz-Schlange, dem Jahr der Häutung, und den Übergang in das Jahr des Feuerpferdes – hin zum Leben unserer Visionen und zu einem im Sinne des Wassermanns freieren und selbstbestimmteren Lebens.
Das passt genau zu dem, was ich von so vielen in meinem Umfeld höre. Viele berichten derzeit von einem starken Gefühl einer innerer Neuausrichtung – einem tiefen Bereitsein für etwas grundlegend Neues. Machen wir uns dazu bewusst, dass Sonnenfinsternisse eine enorme Hebelwirkung haben, so können wir deren Intensität schon Wochen im Voraus spüren, da sie Entwicklungen beschleunigen und Prozesse in Gang setzen, die weit über den Moment der Sonnenfinsternis vorwirken und darüber hinauswirken.
Diese Sonnenfinsternis im Zeichen Wassermann …
… steht zudem in Spannung zu Uranus in Stier, dem Herrscher des Wassermanns. Und da sich Sonne und Mond auch in einem weitläufigeren Orbit zu Mars in Wassermann befinden, verstärkt sich die Dynamik dieser Zeitqualität erheblich. Veränderungen können plötzlich, unerwartet und unumkehrbar sein – mit einer Nachwirkung, die sich in den kommenden Monaten entfalten wird.
Unterstützend wirkt zu dieser Sonnenfinsternis die Konjunktion von Venus und dem aufsteigenden Mondknoten in Fische: Sie lädt dazu ein, alte Sicherheitskonzepte hinter uns zu lassen und uns stärker von dem leiten zu lassen, was uns innerlich bewegt und verbindet. Jupiter im harmonischen Aspekt zu Merkur in den Fischen hilft uns, das größere Bild unseres Lebens zu erkennen …
… und diesem Weg voller Vertrauen zu folgen.
Gleichzeitig bringt die Sonnenfinsternis auch das Thema künstliche Intelligenz und Digitalisierung deutlich ins Bewusstsein – umso mehr, da Uranus nun wieder direktläufig ist und im April endgültig in die Zwillinge wechselt. Diese Entwicklung wird sich rasant beschleunigen. Umso wichtiger wird es, bewusst Gegengewichte zu schaffen: bildschirmfreie Zeiten, Erdung, Präsenz im Körper und im Hier und Jetzt. Andernfalls kann der Wunsch nach permanenter Stimulation, Zerstreuung und virtueller Flucht deutlich zunehmen.
Nicht ohne Grund zeigt sich ein Trend, der besagt: „Bildschirmfrei ist das neue Bio.“ Gerade im Silicon Valley entscheiden sich viele gut bezahlte Programmierer bewusst dafür, ihre Kinder ohne Handys, ohne digitale Medien und Social Media aufwachsen zu lassen.
Aus diesem Grund liegt es mir besonders am Herzen, …
… auch in meinen Seminaren Räume zu schaffen, in denen wir wirklich miteinander in Kontakt kommen können. Meine Erfahrung zeigt mir immer wieder: In Präsenzseminaren entstehen echte Begegnungen, Austausch und gleichgesinnte Freundschaften – etwas, das in reinen Online-Formaten nur selten geschieht. Und genau diese echte Verbindung mit Gleichgesinnten ist es doch, nach der sich viele von uns im Sinne des Wassermanns sehnen.
Künstliche Intelligenz wird unser Leben in den kommenden Jahren zweifellos erleichtern und neue Möglichkeiten eröffnen. Doch zugleich dürfen wir uns fragen: Was gewinnen wir – und was geben wir dafür auf? Persönliche Nähe, zwischenmenschliche Tiefe und lebendige Gemeinschaft brauchen bewusste Pflege. Die KI kann Prozesse unterstützen, sie kann unser Denken erneuern, erweitern, …
… aber sie vermag keine echte Beziehung zu ersetzen.
Diese Zeit lädt uns ein, Innovation mit Menschlichkeit zu verbinden – Technik mit Herz, Fortschritt mit Bewusstsein. So kann aus dieser Phase ein neues, tiefer verbundenes Miteinander entstehen, das freier, selbstbestimmter und unkonventioneller werden darf.
Am 18. Februar tritt die Sonne in die Fische ein. Damit leitet sie eine Zeit des Wahrnehmens statt des Machens ein, des Spürens statt des Planens. Diesen Prozess mag die Saturn–Neptun-Konjunktion in Widder am 20. Februar weiter vertiefen. Jetzt zeigt sich, welche inneren Bilder tragfähig sind – und welche Illusionen sich auflösen dürfen.
In ihrer hohen Form hilft uns diese Energie, …
… unsere spirituellen Einsichten zu erden und unsere Träume Schritt für Schritt in die Welt zu bringen. In ihrer schattenhaften Form kann sie Unsicherheit, Selbstzweifel oder Erschöpfung verstärken. Klarheit entsteht dort, wo wir ehrlich mit uns sind, unsere Grenzen respektieren und Verantwortung für unser Handeln übernehmen.
Unterstützend wirkt zur selben Zeit das Trigon von Venus und Jupiter, die Leichtigkeit, Herzenswärme und Zuversicht fördern. Unter diesem Transit können sich Beziehungen entspannen, Begegnungen wohltuend anfühlen, Freude und Dankbarkeit können bewusster gelebt werden. Es ist eine gute Zeit für Verbindung …
… und Vertrauen darauf, dass das Leben es gut mit uns meint.
Ab dem 26. Februar beginnt Merkur seine Rückläufigkeit in den Fischen, in einer Zeit, wo er sich nahe Venus befindet. Merkur läuft vom 26. Februar bis 20. März von 22° bis 8° Fische zurück. Damit können sich in dieser Phase Kommunikation, Planungen und Entscheidungen verlangsamen oder ins Stocken geraten. Doch gerade darin liegt das Geschenk dieses Transits: Er lädt uns ein, das Tempo bewusst zu drosseln.
Merkur rückläufig in einem Wasserzeichen fordert nicht zum schnellen Handeln auf, sondern zum Innehalten, Lauschen und Nachspüren. Verzögerungen, Missverständnisse oder Planänderungen können in dieser Zeit auftreten. Statt neue Verträge abzuschließen oder große Verpflichtungen einzugehen, ist es heilsam, Erwartungen herunterzufahren und mit dem Fluss zu gehen. Auch dürfen wir zurückschauen und prüfen, ob wir wichtige Schritte übersprungen haben, und erkennen, wo wir uns in unserem Denken oder Verhalten …
… immer wieder in ähnlichen Schleifen bewegen.
Ein Blick auf das Fische-Haus in deinem Horoskop kann dir wertvolle Hinweise geben, wo dieser Prozess des rückläufigen Merkur besonders wirksam wird. Die Nähe von Merkur zu Venus in den Fischen kann in dieser Zeit den Zugang zu inneren Bilderwelten, Fantasie und feinen Wahrnehmungen verstärken. Diese rückläufige Phase eignet sich besonders für spirituelle Arbeit, Meditation, Retreats, Musik, Kunst, Schreiben oder einfaches Sein.
Gleichzeitig können unter einem rückläufigen Merkur in Fische auch solche typischen Begleiterscheinungen auftreten wie: Müdigkeit, Vergesslichkeit, Unentschlossenheit oder das Gefühl, nicht die richtigen Worte zu finden. Rückzug, mehr Schlaf und Zeiten des Alleinseins sind in den Wochen, wo Merkur rückläufig sein wird, kein Rückschritt, sondern notwendige Regeneration. Wichtig ist in dieser Zeit: Mitgefühl mit dir selbst zu haben – und das Vertrauen, dass Klarheit nicht erzwungen werden muss, …
… sondern aus der Stille heraus entsteht.
Der Februar erinnert uns daran, unser Leben nicht mehr ausschließlich auf Leistung, Anerkennung oder äußeren Erfolg aufzubauen. Langsamer werden, das Nervensystem regulieren, Vertrauen entwickeln – das sind Schlüssel dieser Zeit. In Zeiten fortschreitender KI wird nicht mehr unser Status allein entscheidend sein, sondern wie wir selbst auf einer rein menschlichen Ebene auf andere wirken.
Unsere emotionale Wahrheit, Integrität und die wahre Motivation hinter unserem Handeln werden zunehmend in den Vordergrund rücken. Was wir selbst in anderen Menschen bewirken – die Frequenz, die wir halten und die Schwingung, die wir aussenden und in anderen auslösen, wird künftig entscheidend sein.
So flüstert dir der Februar zu: Trau dir selbst.
Vertraue deiner inneren Führung. Und beobachte, wie sich dein Weg neu ordnet – leiser, klarer und echter als zuvor. Baue dein Leben, dein Business und deine Beziehungen nicht länger auf äußeren Schein, Anerkennung oder Dauerleistung. Vielmehr verlangsame, reguliere dein System und verfalle nicht in Panik, wenn Ergebnisse auf sich warten lassen. Vertrauen wird zu deiner Schlüsselkompetenz.
Und so möchte ich dich auch in diesem Monat – wenn du offen dafür bist – zu zwei schamanischen Ritualen einladen, die du speziell zum Vollmond und zur Sonnenfinsternis im Februar selbst machen kannst.
Der Vollmond in Löwe am 1. Februar lädt dich ein, …
… dein Herz zu öffnen. In dieser Zeit darfst du deine Herzenswünsche bewusst ins Feld senden, so wie es auch die Paqos, die Andenschamanen aus dem Volke der Q’eros lehren. Es ist eine Einladung, dein Licht liebevoll und ohne Zurückhaltung leuchten zu lassen und dem zu folgen, was wahrhaft aus deinem Herzen geboren werden möchte.
Nimm dir für dieses Ritual etwas Zeit für dich, zünde eine Kerze oder ein kleines Feuer an. Dies kann dir helfen, deine Energie zu fokussieren, während du dich zum Vollmond …
… bewusst mit dem Mond, der Sonne und der Erde verbindest.
Mache es dir dazu bequem, lege eine Hand auf dein Herz, die andere auf deinen Bauch, und atme tief ein und aus. Spüre, wie die Energie des Vollmondes dich durchflutet, alte Lasten sanft davonträgt und dein inneres Licht heller leuchten lässt. Gleichzeitig nimm wahr, wie du mit deiner Gemeinschaft, deinen Mitmenschen und allen Lebewesen verbunden bist.
Sage dann innerlich: „Ich zeige mein Herzlicht und bringe es in Harmonie mit der Welt um mich. Mein Licht und mein Handeln sind im Einklang mit mir selbst und meinem Umfeld.“
Verweile in dieser Verbindung, …
… spüre das Licht des Mondes auf deiner Haut und dein Herzlicht, das nach innen und außen strahlt, und lausche für einige Minuten den Impulsen, die dich zu diesem Vollmond erreichen. Möglicherweise zeigt sich dir, wo du noch mehr Gleichgewicht schaffen darfst zwischen dir und deinem Umfeld.
Sobald du deinen Körper ausreichend mit der Vollmond-Energie aufgeladen hast, schließe das Ritual mit einem stillen Dank an Mutter Erde, Mond, Sonne und die Kräfte der Natur. So kannst du gestärkt und geerdet in deinen Alltag zurückkehren, wissend, welche Schritte du setzen musst, um diese innere Balance auch im Außen aufrechtzuhalten.
Auch die Sonnenfinsternis in Wassermann am 17. Februar lädt dich ein, …
… dich für etwas vollkommen Neues zu öffnen. Dazu möchte ich eine kleine Geschichte mit dir teilen, die ich während meiner schamanischen Ausbildung erlebt habe.
Es war vor vielen Jahren, im Winter, im Dezember, draußen war es sehr kalt und wir standen als Gruppe barfuß draußen, um – nach Anweisung des Schamanen – den Kontakt zur Erde bewusst zu spüren. Plötzlich begann ein Teilnehmer aus unserer Gruppe zu weinen. Er schämte sich für seine Tränen. Völlig ergriffen erzählte er uns dann, wie stark er sich gerade selbst und seinen Körper spüren würde, wie sehr er seinen Körper auf eine neue, intensive, zuvor noch nie dagewesene Weise wahrnehmen könne. Das hat ihn so berührt, weil ihm schlagartig bewusst wurde, welch lange Zeit er sich selbst gar nicht spüren konnte.
Dieses Beispiel habe ich mit dir geteilt, …
… weil es auch zu dieser Sonnenfinsternis genau darum geht: Wir wollen uns bewusst für etwas öffnen, was wir so zuvor noch nie erlebt haben – und dafür müssen wir zumeist auch etwas tun, das wir zuvor noch nie getan haben.
Um diese neue Energie zu erleben, sie willkommen zu heißen, so kannst auch du dich zu dieser Sonnenfinsternis einfach mal barfuß auf den Boden stellen – nicht auf den beheizten Boden in deinem Haus, sondern draußen in der Natur, in deinem Garten, im nahegelegenen Wald.
Nimm dir einfach ein paar Minuten Zeit dafür, …
… stell dich barfuß auf den Boden, atme tief ein und spüre die Erde unter deinen Füßen. Halte als Symbol deiner inneren Vision zugleich ein Stein, ein Blatt oder eine Feder in deinen Händen, und formuliere innerlich, wie deine neue, künftige Lebenslandschaft aussehen darf. Stell sie dir vor deinem inneren Auge vor.
Richte dich dabei bewusst zur Sonne aus, spüre das Licht und den Schatten, wie sie sich in dir verbinden, und erlaube deinem Körper, sich durch Trommeln, Summen oder leichtes Klopfen auf deine Brust mit der Energie dieser Vision zu verbinden. Zum Ende dieses Rituals kannst du den Stein, das Blatt oder die Feder der Erde schenken, als Zeichen dafür, dass du die neue Energie in dir aufgenommen hast, …
… die nun bereit ist, dich auf deinem Weg zu begleiten.
So verbinden sich die Energien von Vollmond und Sonnenfinsternis in diesem Monat Februar mit der Einladung an dich, mutig ins Neue zu treten und gleichzeitig geerdet und verbunden mit dir zu bleiben, so auch mit Mutter Erde und allem, was dich umgibt. Damit öffnet der Februar einen Raum voller Bewegung. Es ist ein Monat, der uns einlädt, in einen guten Balanceakt zwischen unserer inneren Vision und den Veränderungen zu finden, die mutigen Schrittes und in Einklang mit unserem inneren Wissen ab jetzt gelebt werden wollen. Und so sende ich dir bis zum nächsten Beitrag meine besten Wünsche, mit ganz herzlichen Grüßen.
